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McLaren-Technikchef: Die neuen F1-Autos werden "böser" aussehen

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McLaren-Technikchef: Die neuen F1-Autos werden
Autor: Ben Anderson
Übersetzung: André Wiegold
07.01.2017, 11:10

Laut McLaren-Technikchef Tim Goss werden die neuen Formel-1-Boliden für die Saison 2017 für die Zuschauer optisch ansprechender sein.

Screenshoot: Regeln 2017 von Giorgio Piola
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Daniel Ricciardo, Red Bull Racing, testet Pirelli-Reifen für 2017
Kimi Räikkönen, Ferrari, testet Pirelli-Reifen für 2017
Kimi Räikkönen, Ferrari, testet Pirelli-Reifen für 2017
Kimi Räikkönen, Ferrari, testet Pirelli-Reifen für 2017
Kimi Räikkönen, Ferrari, testet Pirelli-Reifen für 2017

"Die Autos für 2017 sind tiefer und sehen viel böser aus. Der flachere Heckspoiler, die dicken Reifen und der große Diffusor sind sehr cool."

Zudem müsse das Team die Lösungen am Fahrzeug überdenken, weil die neuen Boliden völlig anders reagieren würden als die Autos aus dem Vorjahr, fügte Goss hinzu.

Der Brite glaubt auch an eine Veränderung in der Rangordnung der Teams: "Wir hatten in der Vergangenheit mit größeren Änderungen zu tun. In den Jahren 1982 und 1983 wurden beispielsweise die Unterböden verändert. Das hatte einen großen Einfluss auf die Leistung der Boliden."

"In der kommenden Saison gibt es ebenfalls eine der signifikantesten Änderungen, die es in diesem Sport jemals gegeben hat. Auch wenn sich die Reihenfolge der Teams ändern wird, wird wieder das beste Team mit der besten Ausstattung an der Spitze stehen."

Kurven werden eine neue Herausforderung

Aufgrund der deutlich erhöhten Bodenhaftung, die die neuen Fahrzeuge generieren, würde einige Kurven nun als Geraden angesehen, erklärte Goss.

"Ingenieure klassifizieren eine Kurve als eine Stelle, an der der Pilot vom Gas gehen und versuchen muss, die optimale Linie zu finden. Sollte er jedoch voll auf dem Gas bleiben können, sehen wir die Stelle als Gerade an."

"Weil die neuen Autos viel schneller sind, werden einige Kurven aus dem Jahr 2016 nun als Geraden eingestuft."

Piloten werden mehr gefordert

Das Ziel der Regeländerungen sei es nicht nur gewesen, den Autos ein aggressiveres Aussehen zu verpassen und sie schneller zu machen, sondern auch, die Piloten mehr zu fordern, betonte der McLaren-Technikchef.

"Die Boliden sollen dem Fahrer physisch mehr abverlangen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten wirken größere g-Kräfte auf den Körper, wodurch der Pilot schneller ermüdet."

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"Laut den Rennfahrern sind die neuen Fahrzeuge eine größere Herausforderung. Sie seien schwieriger zu fahren und die Piloten müssten sich mehr konzentrieren, um das Optimum aus dem Auto herauszuholen."

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Autor Ben Anderson
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