McLaren unter dem Radar: Warum ist Seidl trotzdem "sehr, sehr glücklich"?

Bislang konnte McLaren nicht mit Spitzenzeiten glänzen, trotzdem ist Teamchef Andreas Seidl äußerst zufrieden und lobt den besten Start seit vielen Jahren

McLaren unter dem Radar: Warum ist Seidl trotzdem "sehr, sehr glücklich"?

McLaren war bei den bisherigen Testfahrten meist unter dem Radar unterwegs. Platz sechs am ersten Testtag war das Höchste der Gefühle, ansonsten waren Carlos Sainz und Lando Norris von der Platzierung her nur in zweistelligen Gefilden zu finden. Trotzdem gibt sich Teamchef Andreas Seidl äußerst optimistisch, was die bevorstehende Saison angeht.

"Um ehrlich zu sein sind wir wirklich, wirklich, wirklich glücklich darüber, wie es bisher gelaufen ist", betont der Deutsche. Das erscheint auf den ersten Blick recht ungewöhnlich, schließlich landete Sainz mit mehr als zwei Sekunden Rückstand auf die Spitze nur auf Rang zwölf der Wochenwertung, Norris war sogar nur auf dem 20. Rang zu finden.

Doch Zeiten interessieren McLaren in den ersten Tagen ohnehin nicht sonderlich. Wichtig war die Zuverlässigkeit, die bislang gestimmt hat. "Das war mit Abstand der beste Start seit vielen, vielen Jahren", freut sich Seidl. 423 Runden konnte das Team am Ende der drei Tage auf sich vereinen und damit als einer von vier Rennställen die 400-Runden-Marke knacken.

"Das ist einfach eine tolle Belohnung für das gesamte Team, dass sich die ganze harte Arbeit in den vergangenen Monaten ausbezahlt - und darüber bin ich sehr froh", so Seidl.

 

Die gute Zuverlässigkeit war die Grundlage dafür, dass McLaren sein Testprogramm zu weiten Teilen durchziehen konnte. "Ohne Zuverlässigkeitsprobleme konnten wir jeden Tag durch unser Programm kommen. Dabei fokussieren wir uns auf uns selbst - und nicht auf Laptops und so weiter", sagt Seidl.

"Es ist großartig, dieses Momentum zu sehen. Heute haben wir zum Beispiel einen neuen Frontflügel ausprobiert - und bislang macht das Auto das, was wir damit erwartet haben", so der Teamchef. "Diese Korrelation zu sehen, ist großartig. Und daher bin ich sehr glücklich."

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Ferrari: SF1000 liegt hoffentlich nicht nur Charles Leclerc
Vorheriger Artikel

Ferrari: SF1000 liegt hoffentlich nicht nur Charles Leclerc

Nächster Artikel

Adrian Newey mag 2021er-Regeln nicht: "Ein bisschen wie GP1"

Adrian Newey mag 2021er-Regeln nicht: "Ein bisschen wie GP1"
Kommentare laden