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Mehr Mitsprache beim Chassis: Ferraris engere Zusammenarbeit mit Shell

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Mehr Mitsprache beim Chassis: Ferraris engere Zusammenarbeit mit Shell
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
12.03.2019, 12:27

Ferrari und Mineralöl-Partner Shell haben ihre Zusammenarbeit auf technischer Seite intensiviert - Neue Spritregel sorgt für "mehr Freiheit" beim Verbrauch

Das Ferrari-Team hat in der Saisonvorbereitung einen neuen Ansatz bei der Zusammenarbeit mit Kraftstoff-Lieferant Shell gewählt. Eine engere Zusammenarbeit und mehr Mitsprache beim Verbau einzelner Komponenten im Chassis soll der Scuderia zu Leistungssprüngen 2019 verhelfen. Ab dem ersten Konzeptentwurf des SF90 sei man involviert gewesen, verriet Shell. Nur so habe man sicherstellen können, dass die Italiener ein möglichst kompaktes Chassis bauen.

Ein kleinerer Tank und ein klugerer Verbau im Heck des Autos führen unweigerlich zu Vorteilen bei der Gewichtsverteilung und der Aerodynamik. Genau diese Vorteile wollte Ferrari mit Shell erarbeiten. Beniot Poulet, Shells Formel-1-Entwicklungsmanager, erklärt gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Aufgrund des gleich gebliebenen Benzindurchflusses haben sich auch unser grundsätzliches Konzept und die [damit verbundenen] Kompromisse nicht geändert."

"Allerdings ist die Integration mit dem Chassis in den vergangenen Jahren gestiegen." Man habe mehr Aspekte des Chassis in die Entwicklung miteinbezogen, um mehr Leistung durch ein komplettes Design zu erwirken. Trotz einer Erhöhung der Benzinmenge für 2019 von 105 auf 110 Kilogramm hat Ferrari mit Shell sich auf ein kompakteres Chassis verständigt. Die Herangehensweise an das Produkt habe sich durch die Regeländerungen nicht geändert. Allerdings sei es nun einfacher auf Strecken geworden, auf denen die Teams in den Vorjahren mit einem kritischen Spritverbrauch zu kämpfen hatten.

Poulet erklärt: "Wir mussten Kompromisse zwischen der Motorleistung und der Effizienz eingehen. Danach, ungefähr vor sechs Monaten, fanden Gespräche bezüglich des Chassis' statt, vor allem über das Design." Bei manchen Rennen sei die neue Spritregel ein Vorteil. "Allerdings stellt sich immer die Frage: Brauchen wir das wirklich? Schließlich haben wir mit Ferrari sehr hart an der Effizienz des Motors gearbeitet."

Man habe basierend auf den Regularien mehrere verschiedene Kraftstoffe getestet. "Und natürlich würde man immer den Sprit mit höherer Dichte wählen, weil alles auf Gewicht basiert und bei weniger Volumen kann man das Auto schmaler bauen." Er ist skeptisch, dass die geänderten Regularien etwas an der Herangehensweise der Teams ändern. Die fünf Kilogramm extra geben den Teams immerhin "mehr Freiheit".

"in der Entwicklung ist aber vor allem die Durchflussmenge entscheidend. Das wurde auch nicht geändert. Wir verfolgen demnach weiterhin das technische Ziel, dass die Effizienz der Schlüssel zum Erfolg ist. Wir haben unglaublich hart daran gearbeitet, den effizientesten Sprit und Motor zusammenzufügen."

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Autor Maria Reyer