Mercedes-Chef Toto Wolff: Manor wird einen großen Sprung nach vorne machen

Toto Wolff traut dem bisherigen Hinterbänklerteam Manor in der kommenden Saison viel zu. Er glaubt, dass ein Platz im Mittelfeld für Pascal Wehrlein und seine Truppe im Bereich des Möglichen liegen sollte.

In den sechs Jahren, in denen Manor in der Formel 1 dabei ist (erst unter dem Namen Virgin, dann als Marussia) schaffte es bisher nur Jules Bianchi ein einziges Mal in die Punkteränge. In Monaco 2014 kam der Franzose mit viel Glück als Neunter ins Ziel.

Das sollte sich in der kommenden Saison jedoch ändern und Manor mit dem Mercedes-Motor und einem Getriebe von Williams regelmäßig für WM-Zähler gut sein, glaubt Teamchef der Silberpfeile, Toto Wolff.

„Manor wird einen großen Schritt nach vorne machen und das nicht nur wegen des Motors. Es ist eine Gruppe ziemlich guter Leute zusammengekommen, die dieses Auto mitentwickelt haben“, prophezeit Wolff.

Zwei dieser Leute, die Wolff anspricht, sind ehemalige Ferrari-Mitarbeiter. Nicholas Tombazi wechselte als Chef-Aerodynamiker von Maranello nach Banbury, Pat Fry ist der neue technische Berater.

Wolff setzt aber auch Mercedes-Junior Pascal Wehrlein. Der aktuelle DTM-Champion heuerte im Februar bei Manor an.

„Mit dem Pascal im Auto und unserem Motor kann das Team schon für die eine oder andere Überraschung gut sein. Vielleicht das eine oder andere Rennen im guten Mittelfeld beenden. Das wäre schon nicht schlecht.“

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