Mercedes-Chef über F1 ab 2021: "Wir werden großartige Motoren haben"

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Mercedes-Chef über F1 ab 2021:
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Petra Wiesmayer
07.04.2017, 15:23

Mercedes-Sportchef Toto Wolff glaubt, dass die Formel 1 die richtige Entscheidung bezüglich der neuen Motoren ab 2021 treffen wird.

Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Rennstart: Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17; Marcus Ericsson, Sauber C36; Antonio Giovinazzi, Sau
Nach dem Start: Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17; Sergio Perez, Force India VJM10; Esteba
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Esteban Ocon, Force India VJM10
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08; Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Valtteri Bottas, Mercedes AMG

Bei einem Treffen der FIA und Formel-1-Sportchef Ross Brawn mit Herstellern in der vergangenen Woche fiel der Startschuss zum Prozess, ein neues Motorenkonzept für die Zeit nach 2020 zu finden. Im Mittelpunkt stehen die Kosten, der Sound und das Ziel, einen Teil der Hybridmotoren beizubehalten.

"Das war ein sehr positives Treffen", sagte Wolff gegenüber Motorsport.com. "Es gab keine Streitpunkte, sondern vielmehr ein sehr positives Brainstorming. Das Ergebnis war positiv für den Sport, weil wir alle einer Meinung sind, wie das Motorenformat ab 2021 aussehen sollte."

Wolff sagte, dass Mercedes kein Problem damit hätte, das aktuelle Format fallenzulassen, mit dem es bisher so erfolgreich war.

"Solange wir langfristig wissen, was kommt, ist das für uns in Ordnung", erklärte er. "Wir müssen die Investitionen schützen, also müssen wir die Entwicklungskosten im Auge haben und die Kosten für die Versorgung. Hybrid ist wichtig, vielleicht etwas weniger raffiniert, was die Hürden für die unabhängigen Hersteller niedriger ansetzen würde."

"Die Qualität des Sounds ist wichtig. Wir müssen unsere Lektionen lernen und ich denke, wir werden eine großartige Antriebseinheit haben."

Neben den aktuellen Herstellern waren auch Audi (mit Stefano Domenicali) und die Fiat Gruppe (unabhängig von Ferrari) vertreten.

Wolff drückte seine Sorge darüber aus, dass Audi mit an den Regeln arbeiten, dann aber kein Team an den Start schicken könnte.

"Ich denke, es ist wichtig, die Meinungen von Leuten zu hören, die nicht in der Formel 1 involviert sind, einfach, um unsere Überlegungen zu überprüfen", sagte er.

"Und es gab auch guten Input von Herstellern, die nicht im Sport involviert sind, und auch von unabhängigen wie Mario Illien. Es war ein gutes Treffen. Ich hätte sie gerne alle im Sport."

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Rennserie Formel 1
Autor Adam Cooper
Artikelsorte News