Mercedes: Markus Schäfer wird Lauda-Nachfolger im Aufsichtsrat

Das Mercedes-Team hat seinen Aufsichtsrat teilweise neu besetzt und einen Nachfolger des verstorbenen Vorsitzenden Niki Lauda ernannt

Mercedes: Markus Schäfer wird Lauda-Nachfolger im Aufsichtsrat

Bei einer Sitzung des Aufsichtsrats des Mercedes-Teams (Mercedes-Benz Grand Prix Ltd) wurde vergangene Woche ein Nachfolger von Niki Lauda als Vorsitzender ernannt. Es handelt sich dabei um Markus Schäfer (Daimler-Vorstand Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung). Schäfer ist bereits seit März einfaches Mitglied des Aufsichtsrats.

Frank Markus Weber (Vice President Corporate Development Daimler AG), wurde ebenfalls mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat berufen. Die Berufungen sind eine Folge der Abschiede von Ola Källenius, dem neuen Daimler-Vorstandsvorsitzenden & Leiter Mercedes-Benz Cars, sowie Bodo Uebber, die beide am 22. Mai 2019 ihr jeweiliges Amt im Aufsichtsrat des Formel-1-Teams niedergelegt hatten.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff (gleichzeitig Geschäftsführer Mercedes-Benz Grand Prix Ltd) erklärt: "Das Bekenntnis unserer Muttergesellschaft war die Grundlage für die bisherigen Erfolge des Teams und wird es auch in den kommenden Jahren bleiben."

"Die Unterstützung für die Formel 1 hat sich schon immer in der Zusammensetzung unseres Aufsichtsrats widergespiegelt, in dem die Daimler-Führungsspitze stets stark vertreten war. Durch die Ernennung von Markus und Frank Markus wird es auch in den kommenden Jahren so bleiben."

Die restlichen Aufsichtsratsmitglieder des Mercedes-Teams bleiben übrigens von den Änderungen unberührt. Das sind Britta Seeger (Daimler-Vorstand Mercedes-Benz Cars Vertrieb), Rene Berger (Geschäftsführer von next.march, einem Investmentunternehmen von Toto Wolff), und Toto Wolff selbst.

Noch nicht bekannt ist, was mit den zehn Prozent Anteilen von Niki Lauda am Mercedes-Team passieren wird. Zuletzt machten im Paddock Gerüchte die Runde, wonach diese an eine außenstehende Partei übergehen beziehungsweise verkauft werden könnten. Wolff hat dies aber bereits in Spielberg dementiert: "Das stimmt nicht, nein." Es werde "keine dritte Partei" am Team beteiligt.

Neben Niki Lauda sind die Daimler AG (60 Prozent) und Wolff (30 Prozent) Anteilseigner von Mercedes-Benz Grand Prix Ltd.

Mit Bildmaterial von Daimler.

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