Mercedes verspricht: Kein "Maulkorb" für Lewis Hamilton

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Mercedes verspricht: Kein
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
04.10.2016, 08:37

Formel-1-Titelkandidat Lewis Hamilton darf seinem Ärger nach einem schlechten Ergebnis weiter frei Ausdruck verleihen und soll auch künftig Emotionen zeigen.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, W07 Hybrid, Motorschaden
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, W07 Hybrid, Motorschaden
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, W07 Hybrid
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team

Das hat Mercedes-Sportchef Toto Wolff nach dem Großen Preis von Malaysia bestätigt. Dort war Hamilton in Führung liegend mit einem technischen Defekt ausgefallen und hatte anschließend deutliche Worte gefunden.

"Nach einem so frustrierenden Moment ist jeder Kommentar erlaubt", sagt nun Wolff. "Du führst das Rennen an, hättest die Spitze in der Gesamtwertung übernommen, doch dann geht dein Motor hoch und du hast plötzlich ein Mikrofon in deinem Gesicht…"

"Lewis darf sagen, was er will", erklärt Wolff. "Emotionen sind vollkommen nachvollziehbar, zumal im Eifer des Gefechts. Aber jeder geht mit dem Ärger eben auf seine ganz eigene Weise um."

Hamilton selbst habe sich noch am Renntag wieder beruhigt, wenngleich es "keine rationale Erklärung" für seine Pannenserie in dieser Saison gäbe, so Wolff weiter. "Das hat Lewis eingesehen und es ist in Ordnung. Wir haben nach dem Rennen darüber gesprochen."

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