Mexiko schneller als Monza? Formel 1 vor Topspeed-Rekord

Bei ihrer Rückkehr nach Mexiko könnte die Formel 1 am Ende der langen Zielgerade sogar die Topspeeds aus Monza übertreffen.

So lautet zumindest die Theorie, der viele im Formel-1-Fahrerlager vor dem drittletzten Rennen des Jahres Glauben schenken.

Das stichhaltigste Argument, das für hohe Geschwindigkeiten spricht: Mexiko-Stadt liegt auf 2.200 Metern Höhe. Der Luftwiderstand ist daher geringer. Gleichzeitig werden die Turbos höher drehen, um den Nachteil der dünneren Luft zu kompensieren.

Weil das Autodromo Hermanos Rodriguez aber nach viel Abtrieb verlangt, kommt es in Mexiko-Stadt zu einer kuriosen Situation, wie McLaren-Rennleiter Eric Boullier im Gespräch mit Motorsport.com erklärt: „Wir fahren mit viel Flügel, doch die Geschwindigkeiten werden ähnlich hoch sein wie in Monza.“

Lotus-Technikchef Nick Chester sieht es genauso. Er meint: „Die dünnere Luft sorgt dafür, dass wir weniger Luftwiderstand haben als auf Meereshöhe. Das könnte ziemlich hohe Geschwindigkeiten auf den Geraden nach sich ziehen.“

In Monza erreichen die Piloten bis zu 355 km/h.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Mexiko
Rennstrecke Autodromo Hermanos Rodriguez
Artikelsorte News
Tags andrew shovlin, eric boullier, nick chester