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Mick Schumacher: 2020 wohl keine Tests im aktuellen Formel-1-Ferrari

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Mick Schumacher: 2020 wohl keine Tests im aktuellen Formel-1-Ferrari
Autor:
Co-Autor: Jack Benyon
28.11.2019, 14:09

Anders als in diesem Jahr wird Mick Schumacher 2020 wohl keine Gelegenheit bekommen, während der Saison den aktuellen Formel-1-Boliden von Ferrari zu testen

Auf seinem Weg in Richtung Formel 1 muss Mick Schumacher in der Saison 2020 im Gegensatz zu diesem Jahr auf Testfahrten in Autos des aktuellen Jahrgangs verzichten. Grund dafür ist aber nicht fehlender Wille von Ferrari, zu dessen Nachwuchsprogramm der Sohn von Michael Schumacher gehört, sondern die Terminplanung der Formel-1-Tests 2020.

"Der Rookie-Test ist nächste Saison leider erst nach dem Finale in Abu Dhabi. Bis dahin sollte alles schon geregelt sein, also müssen wir abwarten", sagt Schumacher am Donnerstag im Vorfeld des Finalrennens der Formel 2 2019 in Abu Dhabi.

Pro Saison gibt es in der Formel 1 zwei Testtage für Rookies, bei denen die Teams nur Fahrer einsetzen dürfen, die maximal zwei Rennen in der Formel 1 bestritten haben. Diese wurden 2019 in die Testfahrten während der Saison in Bahrain und Barcelona integriert.

2020 weiteres Jahr in der Formel 2

So war Schumacher in Bahrain sowohl das aktuelle Auto von Ferrari als auch von Alfa Romeo gefahren. 2020 findet der Rookie-Test erst im Anschluss an die Saison in Abu Dhabi statt. Dann hofft Schumacher im Idealfall schon einen Vertrag für ein Formel-1-Cockpit sicher zu haben.

Diesen hätte er gerne auch schon für das Jahr 2020 genommen. "Wenn sich die Gelegenheit geboten hätte, dann hätte ich zugegriffen. Das war aber nicht der Fall", sagt Schumacher. "Ich hätte mich gefreut, wenn es in die Formel 1 gegangen wäre."

Da sich für den Ferrari-Junior aber weder im Team der Scuderia noch bei den Kunden Haas oder Alfa Romeo eine Möglichkeit ergab, wird er 2020 eine zweite Saison in der Formel 2 fahren und dabei seinem Team Prema treu bleiben, für das er schon in der Formel 4 und Formel 3 gefahren war.

Teamkollege Charles Leclerc? "Warum nicht?"

"Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte", meint Schumacher. "Es kann auch positiv sein, noch ein weiteres Jahr in einer Junior-Kategorie zu fahren. Um Erfahrungen zu sammeln und schon mit den neuen Reifen zu fahren." 2020 wird in der Formel 2 bereits mit 18-Zoll-Felgen gefahren, die ein Jahr später auch in der Formel 1 eingeführt werden.

Mit konstanten Spitzenergebnissen in seinem zweiten Formel-2-Jahr will Schumacher den Beweis erbringen, dass er sportlich für die Formel 1 reif ist. Einen Plan B, falls der Aufstieg nicht klappen sollte, hat sich der 20-Jährige noch nicht zurechtgelegt. "Ich will dafür sorgen, dass Plan A funktioniert."

Sollte der Formel-1-Aufstieg in der Saison 2021 bei Ferrari gelingen, liefe vieles auf eine Fahrerpaarung Schumacher/Charles Leclerc hinaus. Angesprochen darauf, wie er glaube mit dem Monegassen zurechtzukommen, antwortet Schumacher: "Ich habe noch nie mit Charles zusammengearbeitet, nur privat mit ihm gesprochen. Die Verständigung lief gut. Wenn das die Zukunft sein sollte, warum nicht?"

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Markus Lüttgens