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"Monza": Wie ein Wort Vettel zum WM-Titel geführt hat

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"Monza": Wie ein Wort Vettel zum WM-Titel geführt hat
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24.03.2019, 09:34

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel verrät, was das Wort "Monza" beim Saisonfinale 2010 in Abu Dhabi in ihm ausgelöst und was er daraus gelernt hat

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel zählt mit 31 Jahren und vier WM-Titeln bereits zum alten Eisen in der Formel 1. Der Deutsche hat für unser Schwestermagazin 'F1 Racing' auf seine Anfänge zurückgeblickt und überlegt, welcher Moment zu seinem ersten Titelgewinn 2010 in Abu Dhabi geführt hat. Der Heppenheimer verrät exklusiv, was es mit dem Wort "Monza" dabei auf sich hat.

In der neuesten Ausgabe des 'F1-Racing'-Magazins wurde Vettel mit Fragen seiner Fans konfrontiert. Darunter wollte ein Fan aus Irland wissen, welche der beste Ratschlag war, den er in seiner Karriere jemals erhalten hatte. Vettel musste lange überlegen und sprach zunächst von Ratschlägen seiner Eltern. Doch dann fällt ihm eine bemerkenswerte Geschichte aus seinem ersten Red-Bull-Weltmeisterjahr ein.

"Was das Rennfahren betrifft, erinnere ich mich daran, dass 'Rocky' (Guillaume Rocquelin; Anm. d. Red.), mein ehemaliger Red-Bull-Ingenieur, mir das Wort 'Monza' kurz vor dem Abu-Dhabi-Rennen 2010 auf meine Balaclava geschrieben hat", offenbart Vettel.

Schon in den Rennen vor dem großen finalen Showdown wollte der Chefingenieur vom damals 23-Jährigen wissen, was Rennfahren für ihn bedeutet. "Ich habe ihm gesagt: 'Monza'. Das war sehr kraftvoll und hat es auf die Essenz heruntergebrochen, was ich da eigentlich mache", erklärt der Deutsche.

Mit dem italienischen Ort verbindet Vettel eine besondere Erinnerung. 2008 konnte er im Autodromo Nazionale Monza überraschend im unterlegenen Toro Rosso seinen ersten Rennsieg in der Formel 1 einfahren und sich damit zum damals jüngsten Grand-Prix-Sieger küren.

Als er schließlich zwei Jahre später am Ende des WM-Kampfs 2010 vor dem letzten Rennen stand, musste Vettel auf WM-Rang drei liegend Punkte auf Fernando Alonso (Ferrari) und seinen Teamkollegen Mark Webber (Red Bull) gutmachen.

"An diesem Tag hatten wir viele lange Strategiemeetings und haben mehrere Möglichkeiten und Szenarien durchgespielt. Alle waren total nervös, da zum ersten Mal beide Fahrer im Team um den WM-Titel gekämpft haben", erinnert er sich an die angespannte Atmosphäre zurück.

In der Startaufstellung - Vettel stand auf der Pole-Position - folgte die Überraschung. "Ich war schon in der Startaufstellung, als ich die Balaclava mit dem Wort 'Monza' drauf gesehen habe. Das hat dazu geführt, dass ich mich beruhigt und daran erinnert habe, warum ich eigentlich da war."

Auch sein Trainer hat ihm klargemacht: In schwierigen Zeiten versuchen, alles auf das Wesentliche herunterzubrechen und sich daran zu erinnern, warum man etwas eigentlich gerade macht. In Vettels Fall: Warum er mit dem Rennfahren begonnen hat. "Weil ich Fahren liebe und er sagte mir, dass ich es genießen und mich nicht um alles sorgen soll."

Mit Bildmaterial von LAT.

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