Nach Abkürzen in Kurve 1: FIA deutet Veränderungen in Mexico City an

Das kontroverse Abkürzen von Kurve 1 durch diverse Formel-1-Fahrer beim Grand Prix von Mexiko könnte dank Veränderungen an der Strecke künftig kein Thema mehr sein.

Nach Abkürzen in Kurve 1: FIA deutet Veränderungen in Mexico City an
Verbremser: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Verbremser: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Verbremser: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Nico R
Start: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Charlie Whiting, FIA-Delegierter bei der FIA Pressekonferenz
Valtteri Bottas, Williams FW38, vor Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Startcrash mit Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12, und Daniel Ricc

Bei der diesjährigen Auflage des Grand Prix von Mexiko kamen in der 1. Rennrunde sowohl Lewis Hamilton als auch Nico Rosberg mit ihren Abkürzen von Kurve 1 ungestraft davon. Indes wurde Max Verstappen für sein Manöver in der 68. Runde an gleicher Stelle mit einer Zeitstrafe belegt.

Für die 2017er Auflage des Grand Prix von Mexiko könnte sich das Thema, ob sich ein Fahrer in Kurve 1 durch Abkürzen einen Vorteil verschafft hat oder nicht, von selbst erledigen. Die FIA deutet nämlich an, dass es an dieser Stelle des Autodromo Hermanos Rodriguez Veränderungen geben könnte.

Bildergalerie: Grand Prix von Mexiko in Mexico City

"Es gibt eine Reihe von Rennstrecken mit vergleichbarer Sachlage", bemerkt FIA-Rennleiter Charlie Whiting und nennt Beispiele: "Die 2. Schikane in Monza, die letzte Schikane in Montreal oder Kurve 2 in Sochi. Überall dort lassen wir die Fahrer auf einer bestimmten Route auf die Strecke zurückkehren, die sie automatisch langsamer macht."

Eine solche Lösung mit klar abgegrenztem Weg in der Auslaufzone schwebt Whiting nun auch für Kurve 1 in Mexico City vor. "Es ist sehr einfach, so etwas umzusetzen", meint der FIA-Rennleiter und stellt heraus: "Wenn die Fahrer langsamer auf die Strecke zurückkommen, erübrigt sich die Diskussion, ob sie einen Vorteil erlangt haben oder nicht."

WM-Spitzenreiter Nico Rosberg begrüßt die Idee: "Es wäre gut, wenn wir einen Weg finden würden, in den Auslaufzonen langsamer zu fahren und damit die Probleme zu lösen."

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