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Nach Gullydeckel-Crash: Russells Chassis in Spanien wieder einsatzfähig

George Russells Chassis, das in Aserbaidschan stark beschädigt wurde, wird in Barcelona wieder zum Einsatz kommen - Schadenssumme noch nicht bekannt

Nach Gullydeckel-Crash: Russells Chassis in Spanien wieder einsatzfähig

Das Williams-Team hat das Chassis von George Russell, das beim Gullydeckel-Zwischenfall in Baku beschädigt wurde, in der Zwischenzeit repariert. Das bestätigt das Team am Donnerstag in Barcelona. Zwar konnte die Reparatur nicht in Aserbaidschan vorgenommen werden, mittlerweile ist das Chassis aber wieder einsatzfähig.

Ebenfalls wieder einsatzfähig ist auch jenes Chassis, mit dem Robert Kubica im Qualifying in Kurve 8 verunfallt war. Zwar konnten die Mechaniker jenes Chassis bereits notdürftig für das Rennen wieder bereit stellen, es bedurfte aber danach noch weiterer Arbeit.

"Beide Chassis wurden nach den beiden Zwischenfällen in Baku repariert, beide sind wie auch das Ersatzchassis hier", bestätigt Claire Williams. "Die Jungs in der Fabrik haben einen phänomenalen Job gemacht. Sie konnten alles reparieren, um beide Chassis hier zu haben."

Bereits feststeht, dass das krisengeschüttelte Team von den Organisatoren aus Aserbaidschan eine Entschädigungszahlung für den entstandenen Schaden an Russells Auto erhalten wird. Dies ist der zweite Fall dieser Art, nachdem das Haas-Team 2017 Geld aus Malaysia für einen ähnlichen Zwischenfall erhalten hatte.

"Das freut mich wirklich", ist Williams erleichtert. "Ich habe mich in Baku mit dem Promoter getroffen und erklärt, dass es uns sehr wichtig wäre, wenn das schnell vonstatten geht. Sie waren sehr zuvorkommend und es scheint, als würden die Dinge nun sehr schnell in Bewegung kommen."

Die Zahlung wird über die Versicherung der Streckenbetreiber laufen, erklärt die Britin. "Ich weiß nicht, wie lang das dauern wird, aber sie verstehen, dass es besser früher als später geschieht." Derzeit analysiert Williams den exakt entstandenen Schaden durch den Unfall.

"Wir werden das einreichen und dann weitersehen." Sie bemerkt dabei, dass es für ein Formel-1-Team eine schwierige Übung darstelle, eine exakte Schadenssumme festzulegen: "Das ist der Grund, weshalb wir noch in diesem Prozess stecken."

Denn die oberste Priorität war zunächst, die Reparatur voranzutreiben, um schon beim nächsten Lauf wieder mit dem Chassis starten zu können. "Danach durchlaufen wir die Analyse, um zu verstehen, wie hoch die Kosten tatsächlich sind."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Event Barcelona
Autor Maria Reyer