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Nach Kritik von Lewis Hamilton: Toto Wolff verteidigt Pirelli

Wie Mercedes-Teamchef Toto Wolff die Fahrerkritik an den neuen Pirelli-Reifen für die Formel 1 2021 entschärft und auch entkräftet

Nach Kritik von Lewis Hamilton: Toto Wolff verteidigt Pirelli

Dann lieber noch mal die aktuellen Reifen. So hatten sich einige Formel-1-Fahrer nach dem Test der Pirelli-Prototypen für die Saison 2021 geäußert, weil ihnen die Probepneus nicht gut genug erschienen waren. Vor allem die beiden mehrmaligen Weltmeister Lewis Hamilton und Sebastian Vettel hatten Pirelli harsch kritisiert.

Diese Kritik will Mercedes-Teamchef Toto Wolff so nicht stehen lassen. Er verweist auf die Notwendigkeit für Pirelli, sichere und haltbare Reifen zu liefern - und auf einige Zwischenfälle der vergangenen Wochen.

"Unfälle, wie es sie dieses Jahr gegeben hat, müssen wir vermeiden", sagt Wolff im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Der Crash von Racing-Point-Fahrer Lance Stroll in Mugello etwa sei "erschreckend" gewesen, der Ausfall von Red-Bull-Fahrer Max Verstappen in Imola - ebenfalls nach Reifenschaden - ebenfalls bedenklich.

Warum Pirelli zum Nachbessern gezwungen ist

"Außerdem waren wir mit Lewis zwei Mal am Limit, überhaupt ins Ziel zu kommen. Und deshalb braucht Pirelli unsere Unterstützung", meint Wolff.

Er erklärt: "Diese Fahrzeuge generieren mehr Abtrieb als wir je erwartet hatten, und es wird von Jahr zu Jahr mehr. Pirelli muss darauf reagieren. Es braucht ein robusteres Produkt, das somit schwerer wird. Das ist aber die einzige Lösung."

Letzteres hatten die Fahrer als Fehlentwicklung tituliert und als einen Rückschritt. Doch Wolff winkt ab und sagt: "Es ist nur nachvollziehbar, dass Pirelli einfach den Prozessen folgt, die man dem Unternehmen vorgibt."

Verständnis auch für die Formel-1-Fahrer

"Die aktuellen Reifen sind nicht robust genug, um mit der immer besser werdenden Aerodynamik mithalten zu können. Und Haltbarkeit und Sicherheit stehen an erster Stelle."

Max Verstappen

Formel-1-Reifenlieferant Pirelli will an seinen Prototypen für 2021 festhalten

Foto: Motorsport Images

Zumal die aktuellen Formel-1-Reifen eigentlich nicht für den Einsatz in der Saison 2020 gedacht waren, sondern nur für 2019. Weil aber die 2020er-Pneus von Fahrern und Teams abgelehnt worden waren, entschied man sich für ein zweites Jahr mit den bereits bewährten Konstruktionen. Ein drittes aber soll es nicht geben, auch wenn sich die Fahrer gegen die neuen Reifen sträuben.

Er könne die Fahrer in einem Punkt sogar verstehen, sagt Wolff: "Sie kriegen einen Reifen, der weniger Grip bietet und schwerer ist, was sich in mehr Untersteuern und weniger Grip äußert. Wenn du diesen Reifen direkt mit dem aktuellen Pneu vergleichst, dann kommt es unweigerlich zu einer negativen Reaktion."

Pirelli bezieht ebenfalls Stellung

Allerdings dürfe man beim aktuellen Pirelli-Test in Bahrain nicht vergessen: "Die Fahrzeuge wurden nicht gescheit auf diese [neuen] Reifen abgestimmt. Man hat sie gestern einfach nur ans Auto geschraubt." Und zwar zwischendurch im Freien Training, für jeweils mindestens sechs Runden. Hier die Details zum Testprogramm abrufen!

Pirelli hat sich bereits detailliert zu den Probefahrten in Bahrain und auch zur Fahrerkritik geäußert. Der Formel-1-Reifenlieferant will an seinen neuen Produkten festhalten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen