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Nach Motorproblem: Honda entschuldigt sich bei Verstappen

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Nach Motorproblem: Honda entschuldigt sich bei Verstappen
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
03.12.2019, 17:51

Max Verstappen kämpfte sich trotz Motorproblems auf Rang zwei in Abu Dhabi - Honda entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten - Analyse läuft

Honda hat sich bei Red-Bull-Pilot Max Verstappen offiziell entschuldigt. Dem japanischen Motorenhersteller habe es "sehr leid getan", dass der Niederländer auf dem Weg zum Podium in Abu Dhabi Schwierigkeiten mit seiner Antriebseinheit erlebte. Am Boxenfunk beschwerte sich der 22-Jährige mehrfach über technische Probleme.

Nachdem Verstappen für seinen einzigen Boxenstopp in Runde 25 an die Box kam, meldete er zu Rennhalbzeit Probleme mit dem Ansprechverhalten des Motors. Zwar hielt ihn das Problem nicht davon ab, Ferrari-Fahrer Charles Leclerc einzuholen, jedoch konnte er die Schwierigkeiten auch mithilfe von Anweisungen seines Renningenieurs nicht beheben.

Honda-Technikchef Toyoharu Tanabe erklärt gegenüber 'Motorsport.com', dass die Analyse des Problems zur Kontrolleinheit des Honda-Motors geführt habe: "Wir haben versucht, die Situation mit verschiedenen Einstellungen nach dem Boxenstopp zu verbessern."

"Dann musste der Fahrer sein Fahrverhalten auf dem Gas anpassen. Es tut uns sehr leid, dass es im Rennen Schwierigkeiten gegeben hat", so der Japaner. Zumindest ist er froh, dass Verstappen dennoch auf das Podium fahren konnte. "Es hätte ihm jedoch einen großen Nachteil einbringen können, abhängig von der Rennsituation."

Nachsatz: "Wir sollten perfekt genug arbeiten, um unseren Fahrern und Teams [eine zuverlässige] Antriebseinheit bereitzustellen." Positiver darf Tanabe auf die Saisonbilanz von Honda blicken: Red Bull konnte alle Rennen ohne technischen Zwischenfall beenden.

Eine Genugtuung für den gescholtenen Motorbauer, der in den frühen V6-Jahren mit McLaren unter einem Imageproblem litt und als "GP2-Motor" von Fernando Alonso abgestempelt wurde. "Es ist gut für uns, dass wir keinen Defekt in einem Rennen am Sonntag hatten."

Der Zwischenfall in Abu Dhabi habe aber gezeigt, dass man noch Spielraum für Verbesserungen habe. "Außerdem hatten wir ein paar Schwierigkeiten in den Trainings. Das müssen wir alles verbessern." Beginnen wird man mit der Tiefenanalyse des Verstappen-Problems in Abu Dhabi.

Der Niederländer berichtete von einer "massiven Verzögerung aus den Kurven", nachdem er kurz zuvor an der Box war. "Etwas stimmt nicht", fügte er dann noch hinzu. Als er zunächst an der Einstellung Änderungen vornahm, gab er einen "massiven Handbremse-Effekt" zu Protokoll.

"Wie kann so plötzlich ein Problem auftreten?", fragte er sich wenig später. Auch weitere Änderungsvorschläge seines Teams änderten nichts an dem Verhalten des Motors. "Nach dem Boxenstopp ist etwas passiert. Ich weiß nicht, was es ist."

Er spürte, dass ihn das Problem "langsamer" machte. Nachdem er Leclerc überholen konnte, funkte Verstappen: "Es fühlt sich an wie ein massives Drehmoment-Loch." Doch das Team konnte ihm nicht helfen: "Verstanden. Wir können dagegen nichts machen Max. Du musst damit leben. Du bist schnell genug."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Abu Dhabi
Subevent Rennen
Autor Maria Reyer