Nach Reifenschäden im Vorjahr: Pirelli testet in Spa neue Konstruktion

Beim Grand Prix von Belgien 2015 verlor Ferrari-Pilot Sebastian Vettel einen sicher geglaubten Podestplatz aufgrund eines Reifenschadens. Als Reaktion darauf hat man bei Pirelli nachgelegt.

Pirelli, der Reifenlieferant für alle Formel-1-Teams testet am Freitag im ersten Freien Training zum Grand Prix von Belgien 2016 Pneus, die eine neue Konstruktion aufweisen. Die Neuerungen sollen "die Reifen zusätzlich vor möglichen Konsequenzen schützen, die aufgrund der Randsteine oder andere Fremdkörper hervorgerufen werden könnten", heißt es.

Damit reagiert der italienische Reifenhersteller sowohl auf den Reifenschaden, den Mercedes-Pilot Nico Rosberg im Freien Training zum Belgien-Grand-Prix 2015 erlitten hatte als auch auf den Schaden, der bei Ferrari-Pilot Sebastian Vettel zwei Tage später im Rennen aufgetreten war.

Die als Reaktion auf die Vorfälle des vergangenen Jahres produzierten Pirelli-Prototypen weisen keine farbliche Markierung auf und stehen am Freitagvormittag jedem Team in Form von zwei Reifensätzen zur Verfügung.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Belgien
Rennstrecke Spa-Francorchamps
Artikelsorte News
Tags belgien, f1, pirelli, reifen, spa