Nach Spanien-Ausfall: Räikkönen-Motor wohl noch zu retten

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Nach Spanien-Ausfall: Räikkönen-Motor wohl noch zu retten
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
Co-Autor: Franco Nugnes
15.05.2018, 09:30

Kimi Räikkönen braucht für das Rennen in Monaco offenbar keinen neuen Motor - Der Finne hat nach seinem Wechsel in Barcelona sowieso bereits einen Nachteil

Marcus Ericsson, Sauber and Kimi Raikkonen, Ferrari on the drivers parade
Kimi Raikkonen, Ferrari
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H, Esteban Ocon, Force India VJM11
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H, Max Verstappen, Red Bull Racing RB14
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H

Glück im Unglück für Kimi Räikkönen: Nachdem der Ferrari-Pilot am Wochenende in Barcelona mit einem Motorenproblem aufgeben musste, scheint der Antrieb immerhin nicht nachhaltig beschädigt zu sein. Das bedeutet, dass der Finne den Motor auch bei den kommenden Rennen weiterhin benutzen kann und nicht bereits auf die dritte Power-Unit zurückgreifen muss. Damit wäre er dann bereits am erlaubten Maximum angekommen.

Im Rennen in Spanien soll lediglich ein Problem mit der Verkabelung dafür gesorgt haben, dass der Finne gegen Mitte des Rennens Leistung verlor und seinen Boliden abstellen musste. Eine Beschädigung am Motor liegt offenbar nicht vor. Räikkönen hatte in Barcelona erst am Freitag einen neuen Antrieb (Verbrenner, Turbo und MGU-H) bekommen, nachdem es im Training ein Problem mit der alten Power-Unit gegeben hatte.

In der Formel-1-Saison 2018 sind pro Fahrer nur noch drei Antriebseinheiten erlaubt, bereits ab der vierten Power-Unit gibt es eine Gridstrafe. Bei 21 Saisonrennen müssen die Teile im Schnitt also mindestens sieben Rennen halten, wenn man das komplette Jahr ohne Strafe überstehen will. Ein weiterer Wechsel würde den Finnen jetzt bereits nach fünf Rennen an den Rand einer Strafversetzung bringen.

Offen ist daher auch, ob Räikkönen das für den Kanada-Grand-Prix geplante Motorenupdate der Scuderia gleich in Montreal bekommen wird. Bei Ferrari muss man nun abwiegen, ob es wichtiger ist, Räikkönen mit der zusätzlichen Power auszurüsten, oder beim Finnen nicht direkt den dritten erlaubten Motor einzubauen und somit in dieser Hinsicht zumindest noch etwas Spielraum zu haben.

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Rennserie Formel 1
Fahrer Kimi Räikkönen
Teams Ferrari
Autor Ruben Zimmermann
Artikelsorte News