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Netflix: Verstappen macht sich über Mercedes lustig

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Netflix: Verstappen macht sich über Mercedes lustig
Autor:
29.11.2019, 13:55

Max Verstappen freut sich bereits auf Staffel 2 von "Drive to Survive", besonders auf die Episode über das Mercedes-"Armageddon"-Wochenende in Hockenheim

Formel-1-Fans in aller Welt freuen sich bereits auf die zweite Staffel von "Drive to Survive", der Netflix-Serie über die Saison 2019. Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel sind auch die Piloten gespannt, welche Rolle sie in der Fortsetzung spielen werden. Wäre Max Verstappen der Regisseur, würde vor allem Mercedes prominent vertreten sein.

Welchen Moment dieser Formel-1-Saison wollen die Piloten unbedingt sehen in der neuen Staffel? "Hockenheim", antwortet Verstappen wie aus der Pistole geschossen. Der Red-Bull-Pilot weiß: In Hockenheim durfte das Netflix-Kamerateam ein Wochenende lang hinter die Kulissen bei Mercedes blicken.

Dabei suchte sich das Team selbst das Heimrennen in Deutschland aus - nichts ahnend, dass es der Tiefpunkt des Jahres werden sollte. "Auf diese Episode freue ich mich schon", stichelt Verstappen. Der 22-Jährige konnte das Regenrennen gewinnen und den zweiten Sieg für Honda einfahren.

 

Mercedes ging auf nasser Strecke dagegen baden. Valtteri Bottas krachte in die Reifenstapel, auch Lewis Hamilton verlor in der letzten Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und rettete sich auf Platz neun ins Ziel. Teamchef Toto Wolff sprach von einem "Armageddon"-Wochenende.

Das Team feierte ausgerechnet beim Heimrennen 125 Jahre Mercedes im Motorsport. Mit Speziallackierung und Vintage-Look ging man auf die Strecke. Der neue Daimler-Konzernchef Ola Källenius war ebenfalls zu Gast. "Wahrscheinlich haben wir für Netflix besseren Content gemacht als an jedem anderen Wochenende!", musste Wolff später einsehen.

Verstappen legt den Finger noch tiefer in die Wunde: "Die [Folge] könnte lustig werden! Jetzt können sie ja darüber lachen, immerhin haben sie die Weltmeisterschaft wieder gewonnen. Ein bisschen Drama tut der Serie bestimmt gut." Abgesehen davon dürfte er sich wohl auch darüber freuen, als strahlender Sieger gefeiert zu werden.

 

Das hofft auch Ferrari-Neuling Charles Leclerc. Der Monegasse würde sich freuen, wenn Netflix sein Saisonhighlight, den Sieg in Italien, ebenfalls berücksichtig. "Ich hoffe nicht, dass sie die Vorkommnisse im letzten Rennen, [den Crash mit Sebastian], reinnehmen. Viel lieber wäre mir mein Sieg in Monza."

Mit Sicherheit spielt auch das Mittelfeld wieder eine große Rolle in der zweiten Staffel. Bereits im Vorjahr wurde Haas-Teamchef Günther Steiner zum heimlichen Star der Serie. Wie das Team auf dessen Twitter-Kanal verriet, wurde der Südtiroler in Abu Dhabi zum Interview gebeten.

"Ich weiß nicht, was ... Mir fällt da schon etwas ein, aber mal sehen, ob es das dann auch in die Staffel geschafft hat. Das ist eine Überraschung", macht Kevin Magnussen auf den weiteren Verlauf neugierig. "Dazu müsst ihr euch schon die zweite Staffel anschauen und es selbst herausfinden!", lacht er.

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Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer