Neue Hoffnung für Red Bull? Honda schließt Partnerschaft nicht aus

Honda könnte in der Formel-1-Saison 2016 doch als Motorenlieferant für Red Bull Racing auftreten.

Das hat der Sportchef des japanischen Herstellers, Yasuhisa Arai, am Freitag in Mexiko-Stadt erklärt.

„Ich kann derzeit nicht über Details sprechen, aber wir haben eine Anfrage von einem Team erhalten. Die Gespräche dauern an“, sagt Arai.

Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen worden.

„Wir haben stets betont, dass wir ab dem zweiten Jahr offen dafür sind, mehrere Rennställe mit Motoren zu belieferen“, meint Arai. „Darüber unterhalten wir uns.“

Allerdings ist es keine Entscheidung, die Honda alleine treffen kann: Das McLaren-Team, mit dem die Marke die Rückkehr in die Formel 1 realisiert hat, verfügt über ein Veto-Recht.

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erklärte unlängst, dass McLaren-Chef Ron Dennis eine mögliche Partnerschaft zwischen Honda und Red Bull Racing blockiere.

In diesem Fall bliebe Red Bull wohl nur eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Renault. Mit der französischen Marke hat sich das Team jedoch massiv überworfen und den Vertrag zum Saisonende 2015 aufgelöst.

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