Neuer Asphalt, weiche Reifen: Formel 1 vor neuen Rundenrekorden in Ungarn?

Besondere Umstände könnten dafür sorgen, dass die Formel 1 am Hungaroring die bestehenden Rundenrekorde bricht und schneller ist als jemals zuvor.

Denn die ungarische Rennstrecke bei Budapest wurde vor dem Formel-1-Rennen 2016 komplett neu asphaltiert. Formel-1-Reifenlieferant Pirelli hat sich auch bereits vor Ort umgesehen und bezeichnet den neuen Streckenbelag als „aggressiv“. Soll heißen: mehr Grip, geringere Rundenzeiten.

Zudem wurden einige Randsteine mit einem neuen Profil versehen, was sich bereits bei der Tourenwagen-WM (WTCC) in niedrigere Rundenzeiten niedergeschlagen hat. Die Pole-Position-Zeit von Jose Maria Lopez war mehr als zwei Sekunden schneller als das Pendant des Vorjahres.

Schumacher ist Rekordhalter in Budapest

In der Formel 1 gilt es eine Bestmarke aus der Saison 2004 zu knacken. Rubens Barrichello fuhr damals in Q1 mit 1:18,436 Minuten um den Kurs, Michael Schumacher erzielte in 1:19,146 Minuten die Pole-Position. Und im Vorjahr brauchte Lewis Hamilton 1:22,020 Minuten für die Bestzeit im Qualifying.

Seit 2015 sind die Autos allerdings schneller geworden. Und im Zusammenspiel mit den Veränderungen am Hungaroring könnte es 2016 richtig flott werden. Das glaubt auch Pirelli-Sportmanager Mario Isola. Er sagt: „Ja, es ist möglich.“

„Wir haben einen neuen Asphalt und die Autos sind schneller. Also besteht die Chance, dass wir in Budapest einen neuen Rundenrekord sehen werden.“

In jedem Fall sei in Ungarn mit höheren Asphalttemperaturen zu rechnen, weil der neue Belag dunkler ist als bisher. Und das wiederum könnte Auswirkungen auf die Leistung und die Lebensdauer der Reifen haben.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Ungarn
Rennstrecke Hungaroring
Fahrer Michael Schumacher , Rubens Barrichello , Lewis Hamilton , Jose Maria Lopez
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