Neues Formel-1-Reglement: Adrian Newey wieder in Rennauto-Design involviert

Red Bull Racing kann bei der Entwicklung des Fahrzeugs für die Formel-1-Saison 2017 wieder verstärkt auf die Ideen von Designguru Adrian Newey zurückgreifen.

Das hat Teamchef Christian Horner im Gespräch mit Motorsport.com bestätigt.

"In den vergangenen Jahren hat Adrian seine Zeit 50:50 zwischen der Formel 1 und anderen Projekten aufgeteilt. Das hat gut funktioniert. Und unsere führenden Techniker sind in seine Fußstapfen getreten und leisten klasse Arbeit, wie man anhand des aktuellen Fahrzeugs erkennen kann."

"Aber Adrian hat noch immer viel Einfluss und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Er ist auch sehr in die Arbeit am 2017er-Fahrzeug involviert", erklärt Horner auf Nachfrage.

Newey hat seit den 1990er-Jahren sowohl für Williams als auch für McLaren und zuletzt für Red Bull Racing zahlreiche Weltmeister-Autos entwickelt.

"Es scheint, die neue Herausforderung reizt ihn sehr", sagt Horner. "Regeländerungen sind immer stimulierend für einen Ingenieur. Aber in diesem Geschäft gibt es keine Erfolgsgarantie. Nur neue Chancen, wenn jeder komplett bei null beginnt."

Letzteres gelte im Übrigen auch für die Formel 1, meint Horner. "Ich denke, die Autos werden aufregender und schwieriger zu fahren. Sie werden außerdem schneller sein und insgesamt faszinierend. Das ist definitiv die richtige Richtung."

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