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Neues Melbourne-Layout: Mehr Spaß, aber auch mehr Überholmanöver?

Das neue Layout von Melbourne wird von den Formel-1-Fahrern gut aufgenommen, auch wenn Skepsis herrscht, ob die Überholprobleme gelöst werden können

Das neue Layout des Albert Park Circuit kommt bei den Formel-1-Fahrern gut an. Melbourne hatte die Strecke im vergangenen Jahr leicht verändert, um besseres Racing zu ermöglichen. Und obwohl die Piloten die Anpassungen begrüßen, sind sie skeptisch, ob Überholen wirklich einfacher werden wird - trotz einer Rekordzahl von vier DRS-Zonen.

"Sie ist gut", sagt Weltmeister Max Verstappen über die Strecke und lobt vor allem den neuen Asphalt. "Der Grip ist schön, die Bodenwellen sind definitiv besser geworden. Schon das hat die Strecke schöner gemacht, weil man die Kurven nun besser attackieren kann. Da haben sie gute Arbeit geleistet!"

"Sie ist schnell, sie ist aufregend - und man kann ganz einfach Fehler machen", lobt McLarens Lando Norris die Strecke. "Mit diesem Auto macht man ohnehin schon einfacher Fehler, von daher wird man ein paar mehr Fahrer sehen, die sich verbremsen und in das Kiesbett fahren."

Das war am Freitag tatsächlich zu beobachten, weil gleich mehrere Fahrer wie Kevin Magnussen oder Lewis Hamilton den Weg durch das Kiesbett wählen mussten.

Albert Park Circuit in Melbourne

Albert Park Circuit in Melbourne

Foto: Carl Bingham / Motorsport Images

"Je schneller, desto weniger Raum für Fehler hat man. Und das mag ich. Das finde ich aufregend", sieht auch Pierre Gasly die Veränderungen positiv. "Bei so einem Speed kann es ganz schnell nach hinten losgehen", so der AlphaTauri-Pilot. "Es ist schnell, aber es gibt auch viele Kurvenkombinationen, sodass man immer schon an die nächste Kurve denken muss."

Mit dem Layout sind die Fahrer generell zufrieden, aber ob die Veränderungen auch das Racing verbessern, da herrscht Skepsis: "Ich weiß nicht, wie viel besser es sein wird, wenn es überhaupt besser ist", sagt Gasly. "Wir müssen abwarten, aber ich denke nicht, dass es schlimmer wird."

Denn viel schlimmer als vorher kann es laut den Fahrern auch gar nicht werden. Doch dass die Fans jetzt plötzlich ein Rennen wie in Saudi-Arabien zu sehen bekommen werden, glaubt Gasly nicht. "Ich hoffe aber, dass ich falsch liege."

"Ich glaube, dass es besser werden wird", sagt Lokalheld Daniel Ricciardo. "Aber wird es zehnmal besser sein? Vermutlich nicht", so der Australier. "Aber zumindest etwas besser."

Die vierte DRS-Zone könnte laut Verstappen dabei helfen: "Ich verstehe, wieso sie vier DRS-Zonen haben wollten", sagt der Niederländer. Zwar glaubt er nicht, dass die bisherigen drei Zonen helfen werden, dafür könnte aber die neue lange Gerade im Mittelsektor eine weitere Chance bieten, bevor es in die schnelle Schikane geht.

Doch selbst wenn es nicht mehr Überholmanöver geben sollte, ist Ricciardo optimistisch: "Ich denke, dass wir durch eine weitere DRS-Zone und Autos, die in diesem Jahr etwas besser folgen können, wenn es schon nicht mehr Überholmanöver gibt, so doch zumindest engere Rennen und mehr Kopf-an-Kopf-Rennen sehen werden."

Weitere Co-Autoren: Jonathan Noble. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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