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Neun Monate bei McLaren: Sportdirektor Gil de Ferran zieht Bilanz

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Neun Monate bei McLaren: Sportdirektor Gil de Ferran zieht Bilanz
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
10.03.2019, 14:26

McLaren-Sportdirektor Gil de Ferran verrät, was sich seit seiner Ankunft in Woking geändert hat, was sich noch ändern wird, und was seine Aufgaben sein werden

Im Mai 2018 kam Gil de Ferran zu McLaren - zunächst in beratender Funktion, seit der Trennung von Eric Boullier im Juli als Sportdirektor. Was hat sich seit dieser Zeit in Woking verändert? De Ferran selbst erklärt, dass er die vergangenen Monate vor allem genutzt habe, um "das Team besser zu verstehen". Er habe es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, das bereits bestehende Personal besser einzusetzen.

Es sei darum gegangen, "effizienter" zu arbeiten und die interne Kommunikation zu verbessern. "Teil davon war eine kleine Umstrukturierung. Wir haben einige Leute ins Team geholt, und Mitte des vergangenen Jahres haben wir die Dinge intern reorganisiert", erklärt de Ferran und ergänzt zufrieden: "Ich habe den Eindruck, dass das Team jetzt besser zusammenarbeitet."

Trotzdem könne man sich noch immer verbessern. Er selbst sieht seine Aufgabe daher auch in den kommenden Monaten darin, dafür zu sorgen, dass das Team "richtig organisiert" sei, und dass intern "die richtigen Gespräche" geführt werden. Zumal der Vorgang der Umstrukturierung in Woking noch nicht abgeschlossen ist. Im Mai wird beispielsweise Andreas Seidl als neuer Managing Director zum Team stoßen.

"Andreas ist ein sehr erfahrener und fähiger Mann", freut sich de Ferran, der dessen Verpflichtung "positiv" sieht. "Auch hier ging es wieder darum, das Team stärker zu machen", erklärt er und ergänzt: "Wir haben James Key [als Technikchef] geholt, Andreas kommt dazu, und das wird das Team hoffentlich besser und besser machen." Durch die Neuzugänge wird sich auch de Ferrans Rolle etwas ändern.

"Es wird mir erlauben, die Rolle zu übernehmen, für die ich immer vorgesehen war", erklärt er und präzisiert, dass es darum gehe, zusammen mit Teamboss Zak Brown "McLaren Racing aus einer sportlichen Perspektive zu beaufsichtigen." Während de Ferran also auch ein Auge auf die anderen McLaren-Aktivitäten abseits der Formel 1 haben wird, wurden Key und Seidl einzig für die Königsklasse unter Vertrag genommen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Ruben Zimmermann