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"Nicht ganz fair": Räikkönen verteidigt Giovinazzi gegen Kritik

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"Nicht ganz fair": Räikkönen verteidigt Giovinazzi gegen Kritik
Autor:
Co-Autor: Valentin Chorunschi
02.05.2019, 08:02

Kimi Räikkönen hat bisher in jedem Rennen gepunktet, Antonio Giovinazzi noch nie - Trotzdem hält der Italiener daran fest, Räikkönens Fahrstil zu kopieren

Antonio Giovinazzi hat nach vier Saisonrennen 2019 noch keinen einzigen Punkt auf seinem WM-Konto. Teamkollege Kimi Räikkönen hingegen hat jedes Mal gepunktet und ist mit aktuell 13 Zählern "Best of the Rest" hinter den drei Topteams, ex aequo mit Sergio Perez. Aufgrund dieser Diskrepanz kam zuletzt erste Kritik am zweiten Alfa-Romeo-Fahrer auf.

Aber Räikkönen nimmt seinen um 14 Jahre jüngeren Teamkollegen in Schutz: "Das ist ihm gegenüber nicht ganz fair", sagt er. "Leider gab es an seinem Auto eine ganze Reihe von Problemen. Hinzu kommt, dass ihm einfach die Erfahrung fehlt. Jeder Kilometer, den er fahren kann, hilft ihm in seiner Situation natürlich wesentlich mehr als mir."

"Bislang war es so, dass bei ihm oft in den Trainings etwas dazwischengekommen ist. Das war gar nichts Großes, aber eben groß genug, um das Auto zum Stillstand zu bringen. Und wenn man mal eine ganze Session verpasst, ist das natürlich ein Albtraum."

"So kommt dann eins zum anderen. Es waren unglückliche Umstände, aber so ist der Rennsport", sagt Räikkönen - und betont: "Ihn jetzt abzuschreiben, finde ich einfach unfair."

Zumal sich Giovinazzi bisher bemüht, ein perfekter Teamplayer zu sein. Das geht so weit, dass er bereits vor Saisonbeginn angekündigt hat, sich so gut wie möglich an Räikkönens Fahrstil zu orientieren und seine eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen.

"Ich nehme ihn als Ausgangspunkt, um von ihm zu lernen. Und wenn beide Fahrer gleich arbeiten, macht es das auch für das Team einfacher", so der Italiener damals.

Prompt äußerten Experten wie Gary Anderson oder Marc Surer bedenken, dass es für einen Fahrer unnatürlich sein könnte, seinen eigenen Fahrstil zu ändern. Aber Giovinazzi ist sich sicher: "Es wäre ein Fehler, es anders zu machen als Kimi."

Er glaubt nicht, dass es ihm schadet, seinen eigenen Instinkten nicht uneingeschränkt folgen zu können und sich stattdessen am Teamkollegen zu orientieren. In Baku von 'Motorsport-Total.com' auf die Problematik angesprochen, entgegnet er: "In Melbourne war ich schnell. Da hatte ich nur das Problem mit dem Crash in der ersten Kurve."

"In Bahrain war ich nur eine halbe Zehntelsekunde hinter Kimi, und China war einfach ein schwieriges Wochenende. Aber ich glaube nicht, dass das mein Hauptproblem ist", sagt Giovinazzi über das Fahrstil-Thema. "Natürlich hat Kimi einen anderen Fahrstil, aber die Richtung ist gleich. So werde ich weitermachen. Es ist nur eine Frage des Glücks, bis dann auch mal ein Ergebnis kommt."

Zuletzt in Baku hat Giovinazzi den Einzug ins dritte Qualifying geschafft und dort vor Räikkönen den achten Platz belegt. Im Rennen wurde er Zwölfter, fünf Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Auch, weil er vom achten Platz wegen eines Komponentenwechsels (Steuerelektronik) nach hinten versetzt wurde.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Christian Nimmervoll