Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
21 Tagen
18 Apr.
Rennen in
44 Tagen
09 Mai
Nächster Event in
62 Tagen
R
Monte Carlo
23 Mai
Rennen in
79 Tagen
06 Juni
Rennen in
93 Tagen
13 Juni
Rennen in
100 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
114 Tagen
04 Juli
Nächster Event in
118 Tagen
R
Silverstone
18 Juli
Rennen in
135 Tagen
01 Aug.
Rennen in
149 Tagen
29 Aug.
Rennen in
177 Tagen
05 Sept.
Rennen in
184 Tagen
12 Sept.
Rennen in
191 Tagen
26 Sept.
Rennen in
205 Tagen
03 Okt.
Nächster Event in
209 Tagen
10 Okt.
Rennen in
219 Tagen
24 Okt.
Rennen in
233 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
240 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
247 Tagen
05 Dez.
Rennen in
275 Tagen
12 Dez.
Rennen in
282 Tagen
Details anzeigen:

"Nicht ganz fair": Räikkönen verteidigt Giovinazzi gegen Kritik

Kimi Räikkönen hat bisher in jedem Rennen gepunktet, Antonio Giovinazzi noch nie - Trotzdem hält der Italiener daran fest, Räikkönens Fahrstil zu kopieren

"Nicht ganz fair": Räikkönen verteidigt Giovinazzi gegen Kritik

Antonio Giovinazzi hat nach vier Saisonrennen 2019 noch keinen einzigen Punkt auf seinem WM-Konto. Teamkollege Kimi Räikkönen hingegen hat jedes Mal gepunktet und ist mit aktuell 13 Zählern "Best of the Rest" hinter den drei Topteams, ex aequo mit Sergio Perez. Aufgrund dieser Diskrepanz kam zuletzt erste Kritik am zweiten Alfa-Romeo-Fahrer auf.

Aber Räikkönen nimmt seinen um 14 Jahre jüngeren Teamkollegen in Schutz: "Das ist ihm gegenüber nicht ganz fair", sagt er. "Leider gab es an seinem Auto eine ganze Reihe von Problemen. Hinzu kommt, dass ihm einfach die Erfahrung fehlt. Jeder Kilometer, den er fahren kann, hilft ihm in seiner Situation natürlich wesentlich mehr als mir."

"Bislang war es so, dass bei ihm oft in den Trainings etwas dazwischengekommen ist. Das war gar nichts Großes, aber eben groß genug, um das Auto zum Stillstand zu bringen. Und wenn man mal eine ganze Session verpasst, ist das natürlich ein Albtraum."

"So kommt dann eins zum anderen. Es waren unglückliche Umstände, aber so ist der Rennsport", sagt Räikkönen - und betont: "Ihn jetzt abzuschreiben, finde ich einfach unfair."

Zumal sich Giovinazzi bisher bemüht, ein perfekter Teamplayer zu sein. Das geht so weit, dass er bereits vor Saisonbeginn angekündigt hat, sich so gut wie möglich an Räikkönens Fahrstil zu orientieren und seine eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen.

"Ich nehme ihn als Ausgangspunkt, um von ihm zu lernen. Und wenn beide Fahrer gleich arbeiten, macht es das auch für das Team einfacher", so der Italiener damals.

Prompt äußerten Experten wie Gary Anderson oder Marc Surer bedenken, dass es für einen Fahrer unnatürlich sein könnte, seinen eigenen Fahrstil zu ändern. Aber Giovinazzi ist sich sicher: "Es wäre ein Fehler, es anders zu machen als Kimi."

Er glaubt nicht, dass es ihm schadet, seinen eigenen Instinkten nicht uneingeschränkt folgen zu können und sich stattdessen am Teamkollegen zu orientieren. In Baku von 'Motorsport-Total.com' auf die Problematik angesprochen, entgegnet er: "In Melbourne war ich schnell. Da hatte ich nur das Problem mit dem Crash in der ersten Kurve."

"In Bahrain war ich nur eine halbe Zehntelsekunde hinter Kimi, und China war einfach ein schwieriges Wochenende. Aber ich glaube nicht, dass das mein Hauptproblem ist", sagt Giovinazzi über das Fahrstil-Thema. "Natürlich hat Kimi einen anderen Fahrstil, aber die Richtung ist gleich. So werde ich weitermachen. Es ist nur eine Frage des Glücks, bis dann auch mal ein Ergebnis kommt."

Zuletzt in Baku hat Giovinazzi den Einzug ins dritte Qualifying geschafft und dort vor Räikkönen den achten Platz belegt. Im Rennen wurde er Zwölfter, fünf Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Auch, weil er vom achten Platz wegen eines Komponentenwechsels (Steuerelektronik) nach hinten versetzt wurde.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
"Kein Fehler": Darum verlor Hamilton Zeit hinter dem virtuellen Safety-Car

Vorheriger Artikel

"Kein Fehler": Darum verlor Hamilton Zeit hinter dem virtuellen Safety-Car

Nächster Artikel

Robert Kubica: Bin besser als die Ergebnisse zeigen

Robert Kubica: Bin besser als die Ergebnisse zeigen
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Christian Nimmervoll