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Nico Hülkenberg bestätigt Gespräche über Formel-1-Zukunft

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Nico Hülkenberg bestätigt Gespräche über Formel-1-Zukunft
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Nico Hülkenberg bestätigt, dass er Gespräche über eine Rückkehr als Stammfahrer führt - Noch kein Plan B, falls es mit dem Formel-1-Comeback nicht klappt

Vorerst ist Nico Hülkenberg nur als Ersatzfahrer zurück in der Formel 1, doch der Deutsche bestätigt, dass er hinter den Kulissen mit einigen Teams über ein Stammcockpit verhandelt: "Ich stand mit einigen Leuten aus der Formel-1-Industrie und Teamchefs in Verbindung, weil wir uns natürlich alle kennen", sagt der Racing-Point-Pilot am Donnerstag.

"Einiges davon war nur Smalltalk, aber bei manchem ging es auch um die Zukunft", bestätigt er. "Es gibt definitiv Gespräche - aber noch nichts Konkretes. Ich schätze, es wird noch ein paar Wochen dauern, bis die Dinge etwas konkreter werden."

Mit welchen Teams Hülkenberg gesprochen hat, sagt er nicht. Im vergangenen Jahr hatte er intensiv mit Haas verhandelt, bevor sich das Team von Günther Steiner jedoch für Romain Grosjean entschieden hat. Haas hätte für 2021 noch Plätze frei, genau wie Alfa Romeo oder AlphaTauri.

Als großer Keyplayer gilt Hülkenberg auf dem aktuellen Transfermarkt jedoch nicht. Und sollte es mit der Formel-1-Rückkehr nicht klappen, dann weiß er aktuell noch nicht, wie es weitergehen würde: "Ich nehme es Schritt für Schritt und schaue, wie sich die Dinge entwickeln."

Werbung in eigener Sache

Zumindest hätte er an diesem Wochenende noch einmal die Chance, sich ins Schaufenster zu stellen, wenn er Sergio Perez noch einmal ersetzen dürfte - was aktuell unklar ist. Mit einer guten Leistung könnte er noch einmal Werbung für sich machen, das ist ihm bewusst. Doch Hülkenberg sagt auch, dass sich Teamchefs nicht von einem Ergebnis leiten lassen - schon gar nicht unter solchen Umständen.

"Natürlich wäre es gut, wenn ich ein großartiges Rennen habe. Ich möchte einfach ein guter Ersatz sein und dem Team so gut es geht helfen", sagt Hülkenberg. "Der Rest wird sich später selbst ergeben. Das ist eine andere Angelegenheit."

Doch womöglich werden seine Dienste in diesem Wochenende auch gar nicht gebraucht. Sergio Perez wurde aus der Quarantäne entlassen. Sollte sein neuer Test negativ sein, würde der Mexikaner im Auto sitzen. "Das wäre natürlich in gewisser Weise enttäuschend", sagt er.

Denn zum Fahren kam er auch am vergangenen Sonntag nicht, weil ein Motorenproblem seinen Rennstart verhinderte. "Aber", sagt er weiter, "es war immer klar, dass ich nur ein vorrübergehender Ersatz für Checo sein werde. Er ist der Stammfahrer, und wann immer er wieder fahren kann, wird er zurück sein."

Alles in letzter Minute

Sollte aber Hülkenberg einen weiteren Einsatz bekommen, dann stehen die Vorzeichen günstiger als noch in der Vorwoche. Dort bekam er den Anruf quasi in letzter Minute und musste ohne Vorbereitung in ein ihm unbekanntes Auto steigen.

"Ich bin zehn Minuten vor FT1 in das Fahrerlager gerannt, habe mich umgezogen, habe den Ausstiegstest gemacht, und dann bin ich direkt raus für das übliche Freitagsprogramm", erzählt er. "Ich musste alles über das Auto lernen. Viel Sprit, wenig Sprit, verschiedene Motorenmodi - alles habe ich mit diesem Auto zum ersten Mal gemacht."

 

Trotzdem bekam Hülkenberg von allen Seiten großen Zuspruch. Selbst Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sagte, dass er eine gute Wahl für Racing Point sei. "Das geht natürlich runter wie Öl", sagt der Deutsche, der auch zahlreiche Nachrichten auf WhatsApp, Instagram oder per Mail bekommen hatte.

"Das ist schön zu hören, aber ich denk nicht, dass es eine Rolle für die Zukunft spielen wird", meint er. "Am Ende des Tages schauen sie auf andere Dinge und ob es mit dem Team passt oder nicht. Ich habe natürlich getan, was ich unter den Umständen tun konnte. Ich denke, es lief okay. Natürlich hätte es hier und da besser sein können, aber das kann man bei dieser Vorbereitung erwarten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer