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Nico Hülkenbergs Fazit zum Formel-1-Freitag in Silverstone

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Nico Hülkenbergs Fazit zum Formel-1-Freitag in Silverstone
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Racing-Point-Fahrer Nico Hülkenberg schildert seine Eindrücke zum Freitagstraining in Silverstone, nachdem er dieses Mal mehr Vorwarnzeit hatte

"Heute war es ja wirklich entspannt im Vergleich zu letzter Woche", sagt Nico Hülkenberg. Der Ersatzmann von Sergio Perez bei Racing Point belegte bei seinem zweiten Einsatz für das britische Privatteam im Freitagstraining den sechsten Plat. Rückstand auf die Spitze: 1,140 Sekunden. Rückstand auf Teamkollege Lance Stroll: 0,245 Sekunden, nach insgesamt 51 Runden in Silverstone.

Allerdings hadert Hülkenberg mit seinem schnellsten Versuch. Auf weichen Reifen habe er "besonders die letzte Kurve nicht ganz sauber" erwischt und "viel Zeit verloren".

Mit seiner Leistung gibt sich Hülkenberg trotzdem zufrieden, zumal er im ersten Training sogar den vierten Platz erreicht hat. "Heute", so sagt er bei 'Sky', "hat es auf Anhieb besser gepasst.

Ich wusste in gewisser Weise, was mich erwartet, nach einer Woche und nach ein paar Mal im Auto. Darauf kann man aufbauen."

Weitere Übungseinheiten im Simulator

Es sei deshalb "natürlich nicht so aufregend" gewesen wie bei seinem Spontaneinsatz vor einer Woche. Allerdings fühle sich sein Nacken schon "deutlich stabiler" an. Auch hierbei hat Hülkenberg den Eindruck, "deutlich besser vorbereitet" zu sein, so sagt er.

Vor seinem zweiten Einsatz habe er zwei Simulatoreinheiten absolviert. "Das hat geholfen. Und wir haben ein paar Dinge mit dem Set-up probiert. Das hat auch ein paar Fragen beantwortet, die ich noch hatte." All das verschaffe ihm ein "viel besseres Gefühl".

Gleiches gelte für den eigenen Helm, den Hülkenberg jetzt wieder nutzt. "Ist einfach auch wieder so eine vertraute Geschichte", sagt er selbst. "Ich bin meine ganze Karriere mit Schuberth gefahren. Den jetzt wieder zu haben, ist einfach schön und vertraut."

"Der [geliehene Helm] letzte Woche war auch in Ordnung, aber ich bin sehr happy mit meinem Helm. Und auch mit dem Design. Ich finde, das Design in den Farben kann sich durchaus sehen lassen."

Nico Hülkenberg

Neues Design: Nico Hülkenberg fährt jetzt mit neuen Helmfarben

Foto: Motorsport Images

Hülkenbergs Sitzproblem am Freitag

Völlig problemlos verlief der Trainingsfreitag aus der Sicht des Deutschen aber nicht: Sein Sitz - ein neuer, leichterer aus Kohlefaser - im Racing Point RP20 bereitete ihm unerwartete Schwierigkeiten. Hülkenberg erklärt: "Der Sitz ist ja hinten am Chassis montiert und fixiert. Hier bei den hohen Fliehkräften ist ein Teil abgebrochen. Dann ist der Sitz lose geworden. So lässt sich hier schwer fahren."

Doch selbst wenn die Racing-Point-Mechaniker den Sitz nicht vor Ort an der Rennstrecke reparieren können: Das Werk des Teams befindet sich gegenüber des Kurses. Deshalb glaubt Hülkenberg, die Mechaniker würden die Sache "relativ entspannt" lösen können.

Weniger entspannt, sondern mehr angespannt soll die Situation am Samstag werden, meint Hülkenberg. "Man sieht: Das Feld ist echt eng beisammen. Hinter uns geht alles eng zu. Ich glaube, wir sind P6 oder P7, dann sind zehn Plätze irgendwie innerhalb von ein, zwei Zehnteln."

Hülkenberg erwartet schwierige Aufgabe im Qualifying

Tatsächlich belegen die Racing-Point-Fahrer Stroll und Hülkenberg in der Tageswertung die Ränge fünf und sechs, in Schlagdistanz zu Daniel Ricciardo von Renault auf P3 und Max Verstappen von Red Bull auf P4. Und zumindest bis P11 beträgt der Abstand nur zwei Zehntel.

Deshalb vermutet Hülkenberg mit Blick auf das Qualifying in Silverstone: "Wird eine ganz, ganz enge Kiste. Es wird wieder darauf ankommen, alles rauszuquetschen und alles gut umzusetzen."

Vergangene Woche, bei seinem Saisoneinstand für Racing Point, hatte Hülkenberg Startplatz 13 erreicht. Ein technisches Problem verhinderte jedoch eine Rennteilnahme.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Silverstone 2
Subevent FT2
Autor Stefan Ehlen