Niki Lauda: Die ersten Rennen werden entscheidend

geteilte inhalte
kommentare
Niki Lauda: Die ersten Rennen werden entscheidend
Petra Wiesmayer
Autor: Petra Wiesmayer
28.12.2015, 15:18

Der Mercedes-F1-Aufsichtsratsvorsitzende Niki Lauda geht davon aus, dass die ersten drei Rennen der Saison 2016 einen Hinweis darauf geben werden, wie weit Ferrari auf die Silberpfeile aufgeholt hat.

Ola Kaellenius, Dr. Thomas Weber, Dr. Dieter Zetsche, Toto Wolff, Niki Lauda
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W06
1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team; 2. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team
Sebastian Vettel, Ferrari SF15-T
Sebastian Vettel, Ferrari SF15-T

„Ferrari kann das Chassis, die Aerodynamik und auch den Motor viel einfacher weiterentwickeln als wir“, sagte Lauda in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport. „Wir haben die Entwicklung der Hybrid-Motoren schon zu Beginn stark vorangetrieben. Jetzt ist unser Entwicklungsspielraum aber kleiner geworden.“

Die große Dominanz, die Mercedes in den vergangenen zwei Jahren gezeigt hat, sollte daher in der kommenden Saison der Vergangenheit angehören, fürchtet Lauda.

Der Österreicher hofft jedoch, dass die Scuderia nicht komplett aufholen kann.

„Wir haben im Hybrid-Bereich mehr Erfahrung als die Konkurrenz und wissen, wo wir eingreifen müssen, um unseren Vorsprung, den wir bis zum letzten Rennen hatten, zu halten“, erklärt der 66-Jährige.

„Ich glaube, dass die ersten drei Rennen des Jahres zeigen werden, wie sich die ganze Saison 2016 entwickeln wird.“

Lauda sieht aber alle Anzeichen dafür, dass sich Ferrari 2016 weiter verbessern werde.

„Ferrari ist wieder Ferrari, das sieht man daran, wie sie sich von Jahr zu Jahr verbessert haben“, erklärte er. „Sebastian Vettel hat uns nachdenklich gemacht. Er war schnell, er hat Rennen gewonnen und sein Erfolgshunger ist größer geworden.“

„Ferrari ist auf dem richtigen Weg, weitere Fortschritte zu machen.“

Nächster Formel 1 Artikel
Renault: Zurück zu den Wurzeln

Previous article

Renault: Zurück zu den Wurzeln

Next article

Christian Horner: „Unabhängiger“ Motor für die Balance in der Formel 1 wichtig

Christian Horner: „Unabhängiger“ Motor für die Balance in der Formel 1 wichtig
Kommentare laden