Niki Lauda: Pascal Wehrlein hatte bei Mercedes keine Chance

Valtteri Bottas sei Anfang 2017 der einzige Nachfolgekandidat für Nico Rosberg gewsen, meint Niki Lauda - Die Teamführung hätte damals richtig entschieden

Mercedes' Team-Aufsichtsrat Niki Lauda hat klargestellt, dass Juniorfahrer Pascal Wehrlein im vergangenen Winter keine reelle Chance auf ein Stammcockpit bei den Silberpfeilen besessen hätte. Wie er bei 'ServusTV' sagt, sei Valtteri Bottas immer Kandidat Nummer eins auf die Nachfolge des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg gewesen und Wehrlein nicht in Betracht gezogen worden - anders als teils kolportiert. "Da war aus unserer Sicht klar, dass es Bottas wird", meint Lauda.

Er spricht von der "einzigen" Option auf dem Fahrermarkt und zeigt sich zufrieden damit, den Finnen gegen eine Ablöse von Williams losgeeist zu haben. Es sei der "richtige Zug" gewesen, so Lauda. "Bottas hat seine Arbeit gemacht", lobt er seinen Schützling auch für seinen Einfluss auf Superstar Lewis Hamilton: "Er hat ihn angespornt." Ob Wehrlein eine Notlösung gewesen wäre, wenn Bottas von seinem damaligen Arbeitgeber keine Freigabe erhalten hätte, bleibt allerdings offen.

Laudas Aussagen zeigen: Hätte sich Wehrlein bei Sauber nicht gegen den mit vielen Millionen aus seinem Heimatland ausgestatteten Rio Haryanto durchgesetzt, wäre seine Formel-1-Laufbahn vor der Saison 2017 vorläufig beendet gewesen. Zwölf Monate später scheint es für ihn in der Königsklasse erneut nur eine Möglichkeit namens Williams zu geben, doch die Chancen stehen deutlich schlechter.

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Rennserien Formel 1
Fahrer Niki Lauda , Nico Rosberg , Valtteri Bottas , Pascal Wehrlein
Artikelsorte News
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