Niki Lauda: Raritäten aus dem YouTube-Archiv

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Niki Lauda: Raritäten aus dem YouTube-Archiv
21.05.2019, 08:25

Seltene Videoaufnahmen und Gespräche von und mit Niki Lauda - Ein Streifzug durch das außergewöhnliche Leben der Formel-1-Legende

Seit Anfang der 1970er-Jahre stand Niki Lauda in der Öffentlichkeit und über die Jahrzehnte ist viel Videomaterial entstanden. Wir haben im YouTube-Archiv gekramt und haben einige seltene Aufnahmen zusammengetragen. Wie Niki Lauda und Bruno Kreisky Ende der 1970er-Jahre ihre Rolle als Vorbilder sehen, was Lauda und Alain Prost direkt nach dem WM-Finale 1984 gesagt haben und wie sich Lauda und Michael Schumacher über Rücktritt und Comeback unterhalten. 

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Die Nachwuchshoffnungen Lauda und Koinigg (Quelle: ORF)

Aller Anfang ist schwer. In seinem 18. Formel-1-Rennen erobert Niki Lauda mit BRM seinen ersten WM-Punkt. Platz fünf in Zolder 1973 ist sein erster Achtungserfolg. Anschließend ist er gemeinsam mit Helmut Koinigg zu Gast im 'ORF'-Studio. Lauda und Koinigg gelten damals als die großen österreichischen Nachwuchshoffnungen. Koinigg schafft es 1974 in die Formel 1. Er verunglückt bei seinem dritten Grand Prix in Watkins Glen tödlich.

Dokumentation über den ersten WM-Titel 1975 (Quelle: ORF)

"Die erste Weltmeisterschaft ist immer die schwierigste", blickt Niki Lauda auf das Jahr 1975 zurück. Fünf Jahre nach dem tragischen Tod von Jochen Rindt und dem posthumen Weltmeistertitel hat Österreich wieder einen Formel-1-Superstar. Lauda feiert seinen ersten Saisonsieg in Monaco und setzt zu einem Erfolgslauf an. Der 'ORF' zeichnet die wichtigsten Stationen nach und lässt sie mit Lauda Revue passieren.

Originalaufnahmen vom Nürburgring-Unfall 1976 (Quelle: Amateurfilmer)

In den frühen Morgenstunden des 1. August 1976 stürzt in Wien die Reichsbrücke ein und am Nachmittag findet der Grand Prix von Deutschland auf der Nürburgring Nordschleife statt. In der schnellen Linkskurve vor dem Bergwerk verliert Lauda die Kontrolle über seinen Ferrari und kracht gegen die Leitplanke. Das Auto wird auf die Strecke zurückgeschleudert und geht in Flammen auf. Ein Amateurfilmer steht zufällig an dieser Stelle und macht mit seiner Acht.Millimeter-Kamera die einzigen Bilder vom Unfall.

 

Lauda und seine Retter über den Unfall (Quelle: ZDF)

Arturo Merzario ist einer der Fahrer, die Lauda aus dem brennenden Wrack gerettet haben. Bei Markus Lanz sprechen Lauda, Merzario und Professor Elke Martin, der damals zum Ärzteteam gehört hat, das um Laudas Leben gekämpft hat, über die dramatischen Vorgänge.

 

Lauda im Gespräch mit Daniel Brühl über Rush-Film (Quelle: ZDF)

Nach dem Unfall fehlt Lauda nur bei zwei Rennen und steht in Monza wieder am Start. Mittlerweile hat James Hunt punktemäßig aufgeholt und die Entscheidung fällt beim Finale in Fuji. Im strömenden Regen gibt Lauda an der Box auf, Hunt wird Dritter und ist Weltmeister. Im Jahr 2013 kommt der Film "Rush" in die Kinos, der die Rivalität zwischen Hunt und Lauda nachzeichnet. Lauda wird von Daniel Brühl gespielt. "Ich war überrascht, wie ich die ersten Sekunden vom Film gesehen habe und mich zu 100 Prozent wiedererkannt habe", sagt Lauda über Brühl.

 

Bruno Kreisky und Niki Lauda über Rolle als Vorbild 1978 (Quelle: ORF)

Mit zwei WM-Titeln und dem überlebten Feuerunfall ist Niki Lauda weltweit ein Star und ein Vorbild der Jugend. In Österreich sind die 1970er-Jahre politisch vom Sozialdemokraten Bruno Kreisky geprägt. Im ORF sprechen Lauda und Kreisky im Jahr 1978 über ihre Vorbildrolle für viele Menschen und wie sie mit dieser Situation umgehen.

 

Doppelinterview Lauda & Prost nach WM-Finale 1984 (Quelle: ORF)

21. Oktober 1984: Alain Prost steht beim Saisonfinale in Estoril auf Startplatz zwei, Niki Lauda ist nur Elfter. Lauda musste Zweiter werden, um den Titel zu gewinnen. Prost führte, aber den zweiten Platz hielt Nigel Mansell im Lotus, Lauda war weit dahinter Dritter. Die Entscheidung fiel 18 Runden vor Schluss, als sich Mansell drehte und Lauda auf Platz zwei rückte. Der Österreicher sicherte sich einen halben Punkt vor Prost seinen dritten WM-Titel - der bis heute knappste Abstand. Kommentatorlegende Heinz Prüller hat Lauda und Prost nach diesem dramatischen Tag gemeinsam vor dem Mikro.

 

Lauda nach seinem 2. Rücktritt 1985 bei Thomas Gottschalk (Quelle: ZDF)

1985 gewinnt Lauda in Zandvoort seinen letzten Grand Prix und tritt nach 1979 zum zweiten und endgültigen Mal aus der Formel 1 zurück, um sich dem Aufbau seiner Fluglinie Lauda Air zu widmen. In der Fernsehsendung "Na sowas!", die damals im ZDF ausgestrahlt wurde, ist Lauda zu Gast bei Thomas Gottschalk.

 

Lauda besucht Absturzstelle in Thailand 1991 (Quelle: AP)

Am 26. Mai 1991 stürzt die Lauda Air auf dem Weg von Bangkok nach Wien ab. Alle 223 Insassen kommen ums Leben. Lauda reist sofort nach Thailand, um sich bei der Absturzstelle, die sich in der Nähe von Dan Chang im Dschungel Thailands befindet, ein Bild der Situation zu machen. Es stellt sich später heraus, dass die Schubumkehr des linken Triebwerks ausgefahren war und zum Absturz geführt hat.

 

Aprilscherz 2006 - Lauda als Ersatz für Christian Klien bei RBR (Quelle: RTL)

Comeback als Rennfahrer? Christian Klien hat sich in Melbourne eine Magenverstimmung zugezogen und bei der Suche nach einem Ersatz ruft Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz bei seinem Landsmann Niki Lauda an. Lauda klettert ins Red-Bull-Cockpit und bereitet sich auf sein Comeback vor. Muss Florian König die Sendung alleine moderieren?

 

Niki Lauda zu Gast bei "Wir sind Kaiser" 2008 (Quelle: ORF)

In der satirischen 'ORF'-Talkshow "Wir sind Kaiser" verkörpert Robert Palfrader die Karikatur eines österreichischen Kaisers. Gäste sind prominente Österreicher - von Musikern, Schauspielern über Sportler und Politiker. Da darf Niki Lauda natürlich nicht fehlen!

 

Lauda befragt M. Schumacher zu Rücktritt und Comeback 2010 (Quelle: Motorvision)

Zwei Legenden im Gespräch: Niki Lauda nimmt Michael Schumacher mit und spricht mit dem Deutschen über dessen ersten Rücktritt und seine Gründe für das Mercedes-Comeback im Jahr 2010.

 

Niki Lauda: "Ich habe keine Freunde" (Quelle: Graham Bensinger)

Niki Lauda gilt als analytisch und sachlich. Wie er sich selbst beschreibt, erzählt er im (englischen) Interview mit Graham Bensinger und hält fest, warum er eigentlich keine wirklichen Freunde hat.

 

Mit Bildmaterial von Laureus/GettyImages.

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