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Vor 42 Jahren: Niki Lauda überlebt Formel-1-Inferno am Nürburgring

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Vor 42 Jahren: Niki Lauda überlebt Formel-1-Inferno am Nürburgring
01.08.2018, 08:11

Beim Grand Prix von Deutschland 1976 auf der Nürburgring-Nordschleife hatte Niki Lauda seinen schweren Feuerunfall, der ihn für den Rest seines Lebens gezeichnet, ihm aber nicht den Mut genommen hat

1. August 1976, Nürburgring-Nordschleife: Beim Großen Preis von Deutschland der Formel 1 kommt es in der zweiten Runde zu einem folgenschweren Unfall. Der von Position zwei gestartete Niki Lauda verliert seinen Ferrari 312 T2 im Bereich Bergwerk aus der Kontrolle.

Der rote Bolide des als WM-Spitzenreiters angereisten Weltmeisters durchschlägt auf der rechten Seite der Strecke den Fangzaun, prallt gegen eine Böschung und geht beim Zurücktrudeln auf den Asphalt sofort in Flammen auf. Die nachfolgenden Harald Ertl (Hesketh) und Bret Lunger (Surtees) können nicht ausweichen und rammen den brennenden Ferrari.

Guy Edwards (Hesketh) und Arturo Merzario (Wolf) konnten ausweichen beziehungsweise rechtzeitig anhalten. Gemeinsam mit Ertl und Lunger leisten sie dem schwerverletzten Lauda erste Hilfe. Dem zu diesem Zeitpunkt 27-jährigen Österreicher hat es beim Einschlag in die Böschung den Helm vom Kopf gerissen.

Bildergalerie: Niki Lauda 1976

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Niki Lauda, Ferrari 312T2

Niki Lauda, Ferrari 312T2
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Foto: : LAT Images

Niki Lauda, Ferrari

Niki Lauda, Ferrari
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Foto: : LAT Images

Crash: Clay Regazzoni, Ferrari 312T2; Niki Lauda, Ferrari 312T2

Crash: Clay Regazzoni, Ferrari 312T2; Niki Lauda, Ferrari 312T2
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Foto: : LAT Images

Niki Lauda, Ferrari 312T2

Niki Lauda, Ferrari 312T2
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Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

Niki Lauda, Ferrari 312

Niki Lauda, Ferrari 312
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Foto: : LAT Images

Niki Lauda, Ferrari 312T2

Niki Lauda, Ferrari 312T2
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Foto: : Sutton Images

Niki Lauda, Ferrari 312T2

Niki Lauda, Ferrari 312T2
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Foto: : LAT Images

Niki Lauda, Ferrari 312T2

Niki Lauda, Ferrari 312T2
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Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

Mit schwersten Verbrennungen im Gesicht und einer Verätzung der Lunge ringt Lauda während der kommenden Tage im Krankenhausbett mit dem Tod. "Marlene hat mir später erzählt, dass die Ärzte ihr am ersten Tag sagten 'Diese Nacht überlebt er nicht'", erinnert sich Lauda gegenüber 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' an eine Unterhaltung mit seiner damaligen Ehefrau.

Trotz der pessimistischen Prognose der Ärzte überlebt Lauda. "Ich wollte nicht sterben, ich wollte leben – und deshalb habe ich gekämpft", erinnert sich der Österreicher gut 40 Jahre später an die Wochen im Krankenhaus. Dank seines eisernen Willens hat Lauda nicht nur den Weg zurück ins Leben, sondern auch zurück auf die Rennstrecke gefunden.

"Nach dem Unfall musste ich mir überlegen, ob ich dieses Risiko noch einmal eingehen wollte. Ich wollte", so Lauda. Gerade mal sechs Wochen nach seinem Nürburgring-Unfall gab der Österreicher, für den Rest seines Lebens von den Flammen gezeichnet, sein Comeback. Beim Grand Prix von Italien in Monza fuhr er im Qualifying auf den fünften Startplatz und beendete das Rennen als Vierter.

Niki Lauda 1976 am Nürburgring

Niki Lauda 1976 am Nürburgring

Foto: LAT

Im WM-Kampf unterlag Lauda in jener Saison trotz zweier verpasster Rennen nur um einen Punkt dem McLaren-Piloten James Hunt. Diese dramatische Formel-1-Saison 1976 ist Thema des Kinofilms "Rush". In den Jahren 1977 und 1984 wurde Lauda nochmals Weltmeister und trat Ende 1985 endgültig aus der Formel 1 zurück.

Doch auch nach dem Ende seiner aktiven Rennfahrerkarriere ist Niki Lauda, inzwischen 69 Jahre alt, der Formel 1 treu geblieben. Beim Weltmeisterteam Mercedes hat er die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden inne und ist bei den meisten Rennen vor Ort.

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