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Nikita Masepin vor F2-Finale unter Druck: FIA-Superlizenz noch nicht fixiert

Vor seinem bereits bestätigten Formel-1-Aufstieg 2021 muss Nikita Masepin noch die Superlizenz erlangen - Haas-Teamchef Günther Steiner sorgt sich deshalb aber nicht

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Nikita Masepin vor F2-Finale unter Druck: FIA-Superlizenz noch nicht fixiert

In dieser Woche bestätigte Haas mit Mick Schumacher und Nikita Masepin sein Fahrerduo für die Formel-1-Saison 2021. Damit startet das Team nach Jahren der Kontinuität mit Kevin Magnussen und Romain Grosjean in eine neue Ära.

Allerdings hat Masepin nach jetzigem Stand noch nicht genug Punkte, um die Superlizenz zu erhalten, die für einen Start in der Königsklasse notwendig ist.

Seit der Einführung neuer Regeln für die Superlizenz im Jahr 2016 muss ein Formel-1-Pilot mindestens 18 Jahre alt sein, eine gültige Fahrerlaubnis besitzen und ein gewisses Level an Erfahrung sowie Erfolg in Juniorkategorien nachweisen können. Letzteres wird über einen speziellen Punkteschlüssel gemessen.

Steiner: "Glaube nicht, dass es ein Problem sein wird"

Um in der Formel 1 starten zu dürfen, sind 40 Punkte nötig, die man in den vergangenen drei Jahren erlangt haben muss. Davon ist Masepin momentan noch sieben Punkte entfernt. Doch sein künftiger Teamchef Günther Steiner ist nicht allzu besorgt.

"Offensichtlich haben wir mit der FIA gesprochen, als wir die Gespräche darüber begannen, wie das funktionieren würde", verrät er. "Ich glaube aber nicht, dass das ein Problem sein wird. Es besteht zwar immer noch die mathematische Möglichkeit, dass er es nicht schafft, aber sie ist ... sehr klein. Ich denke, dieses Risiko gehe ich ein."

Ein siebter Gesamtplatz in der Formel 2 würde genügen, um Masepins Punktekonto hinreichend aufzustocken. Aktuell liegt er auf dem dritten Platz, nachdem er am vergangenen Wochenende in Bahrain einmal Fünfter und einmal Zweiter geworden war.

Risiko war dem Haas-Teamchef von Anfang an bewusst

Es besteht nach wie vor eine geringe mathematische Möglichkeit, dass er auf den achten Platz verdrängt werden könnte, obwohl dies ein nahezu perfektes Wochenende von Guanyu Zhou voraussetzt, der derzeit diese Position innehat, sowie hohe Punktzahlen der anderen Fahrer hinter Masepin erfordern würde.

Als sein Deal mit Haas in den vergangenen Wochen diskutiert und schließlich vereinbart wurde, war es jedoch alles andere als sicher, dass er sich automatisch qualifizieren würde.

Doch Steiner betont: "Sie wissen, ich bin schon größere Risiken eingegangen als dieses. Ich glaube also, dass wir am Ende eine Superlizenz bekommen, aber wir haben ein paar Szenarien durchgespielt, was getan werden könnte, was getan werden sollte. Doch es ist schwierig. Das Beste ist immer, es mit den Punkten zu schaffen."

Plan B? "Wir versuchen, es nach Punkten zu machen"

"Ich kann nicht sagen, dass es passieren wird", sagt Steiner weiter. "Aber ich bin fest davon überzeugt, dass er die Punkte erreichen wird, die er braucht, um die Superlizenz zu bekommen. Ich werde also nicht näher darauf eingehen, was die FIA gesagt hat. Weil wir nie zu einer Schlussfolgerung gekommen sind."

Spekulationen zufolge könnte Masepin von dem Spielraum profitieren, den die FIA in die Regeln eingebaut hat, um Fahrern zu helfen, die möglicherweise durch die Störung ihrer 2020er-Saison inmitten der Corona-Pandemie benachteiligt wurden.

Inwieweit das auf Masepin zutreffen würde, ist jedoch nicht ganz klar. Steiner bleibt also dabei: "Wir versuchen, es nach Punkten zu machen. Und genau das tut er. Er war letztes Wochenende da draußen und ihm wurde gesagt, er müsse Punkte holen. Man sichert sich also seine eigene Superlizenz, ohne Hilfe zu verlangen."

Angesprochen auf einen Plan B, sollte es am Ende doch nicht reichen, wiegelt der Haas-Teamchef ab: "Nein. Wir sprachen darüber, was getan werden könnte und was getan werden sollte, aber es gab keinen wirklichen Plan B."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Juliane Ziegengeist