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Ocons Portugal: Ricciardo geschlagen und Kommunikation verbessert

Esteban Ocon ist trotz schlechterer Performance von Renault sehr zufrieden mit dem Portugal-GP: Er konnte Daniel Ricciardo schlagen und in der Kommunikation zulegen

Ocons Portugal: Ricciardo geschlagen und Kommunikation verbessert

Für Esteban Ocon war der Große Preis von Portugal durchaus ein Erfolg. Mit Platz acht konnte der Franzose vier wichtige Punkte für Renault im Kampf um Rang drei in der Konstrukteurs-WM holen und dabei gleichzeitig zum zweiten Mal in dieser Saison vor Teamkollege Daniel Ricciardo ins Ziel kommen.

"Das war ein ziemlich ordentliches Rennen", resümiert er zufrieden. "Ich bin froh, dass ich in letzter Zeit näher an Daniel dran war. Das zeigt, dass wir besser arbeiten und langsam dorthin kommen, wo ich sein sollte. Das ist ein gutes Zeichen für den Rest der Saison."

Vor allem stimmt ihn positiv, dass Renault in einem für das Team schwierigen Rennen mit beiden Autos punkten konnte und damit keinen Boden auf Rang drei verloren hat. Das Auto kam mit der Strecke in Portimao nicht so gut zurecht und hatte vor allem Probleme mit dem Heck und der Balance. "Es war vermutlich die schwierigste Balance seit Barcelona", sagt Ocon.

Dort landete Renault jedoch sogar mit beiden Autos außerhalb der Punkte.

 

In Portimao überraschte Ocon, dass er mit den Reifen so gut durchkam. Von Platz elf aus war er auf Medium-Reifen gestartet und erst nach 53 Runden in die Box gekommen, um sich die Soft-Reifen abzuholen. "Und wir sind trotzdem Runde für Runde schneller geworden, das war sehr zufriedenstellend", sagt er.

"Wir mussten in die Box fahren, aber eigentlich hätten wir das Rennen auch auf dem Satz beenden können - das war schön", sagt er und ist froh, dass er nur elf Runden auf dem Soft absolvieren musste. "Wir haben ihn nie zum Funktionieren bekommen", sagt Ocon. "Es sind an diesem Wochenende einfach ein paar seltsame Dinge passiert, die wir verstehen müssen."

Eine Sache ist dem Franzosen am vergangenen Wochenende aber besonders positiv ins Auge gefallen: Die Kommunikation mit dem Team klappt mittlerweile deutlich besser. "Ich weiß nicht, ob es mein bestes Wochenende war, aber es war das beste in Sachen Zusammenarbeit", betont er und bringt ein Beispiel.

"Ich habe zum Beispiel zu einem gewissen Zeitpunkt darüber nachgedacht, dass ich eine bestimmte Information haben möchte. Und zehn Sekunden später habe ich diese Information bekommen - ohne vorher nachzufragen", sagt er. "Das ist ein Punkt, an dem man viele Verbesserungen sieht. Wir arbeiten besser zusammen."

Sein Fazit: "Auch wenn unsere Performance nicht so stark wie erhofft war, war das Wochenende generell stärker."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Portimao
Autor Norman Fischer