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Otmar Szafnauer: Formel-1-Teams sind letztendlich doch egoistisch

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Otmar Szafnauer: Formel-1-Teams sind letztendlich doch egoistisch
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
18.09.2019, 09:23

Obwohl immer darüber gesprochen wird, die Formel 1 fairer zu machen, glaubt Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer, dass sich die Teams selbst am nächsten sind

Wird die Formel 1 ab der Saison 2021 wirklich so offen, wie es sich viele Fans erhoffen? Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer hat da seine Zweifel. "Ich glaube schon, dass wir näher [an die Spitze] heranrücken werden. Wie nahe? Ich weiß nicht. Das ist schwer vorherzusagen. Aber es geht in die richtige Richtung", grübelt er. Klar ist für ihn aber auch, dass nicht alle am gleichen Strang ziehen.

Zwar erklären öffentlich auch die Topteams, dass sie für Dinge wie eine Budgetobergrenze sind. Doch Szafnauer verrät: "Meine persönliche Meinung ist: Der Wert des Gewinnens ist so hoch, dass Egoismus und Geldgier dominieren, obwohl es so aussieht, als würden alle zusammenarbeiten, um den Sport besser zu machen. Die Leute setzen alles daran, das zu schützen, was sie haben, wenn sie gewinnen."

Eine klare Aussage in Richtung der Topteams. Szafnauer vermutet, dass diese in erster Linie daran interessiert sind, ihre Vormachtstellung zu halten - auch wenn man das öffentlich nicht so kommuniziert. "Ganz egal, wie oft gesagt wird: 'Der Sport steht für uns im Vordergrund.' Aber wenn stürmische Gewässer aufziehen, dann schaut trotzdem jeder nur noch auf sein eigenes Boot", so Szafnauer.

"Ich erwarte, dass wir ein paar Kompromisse erzielen werden. Aber nicht in allen Bereichen", grübelt der Racing-Point-Teamchef. Skeptisch gibt er sich auch im Hinblick auf mögliche neue Teams in der Königsklasse. "Wenn es neue Teams gibt, die glaubwürdig sind, sich das leisten können und für ein größeres Starterfeld im Sinne der Fans sorgen, dann ist das eine gute Sache", erklärt er.

"22 Autos, engere Rennen, das würde helfen. Andererseits kommt da ein finanzielles Thema auf uns zu", erinnert er und erklärt: "Wenn wir die Einnahmenverteilung so lassen, wie sie ist, aber wenn zwei neue Teams um die gleichen Sponsoren kämpfen und auch einen Anteil am Kuchen der FOM-Einnahmen haben wollen, dann wäre es für die kleineren Teams eine Verschlechterung."

Er erklärt daher: "Zwölf oder elf Teams müssen Hand in Hand gehen mit einer gerechteren Einnahmenverteilung. Wenn das passiert, dann bin ich an Bord." Es ist eben so, wie Szafnauer selbst gesagt hat: Letztendlich sind sich die Teams selbst am nächsten, wenn es darum geht, eigene Vorteile zu behalten. Das gilt auch für Racing Point.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann