„Passiert eben manchmal“: Kuriose Stoppuhr-Panne bei Nico Rosberg und Mercedes

Als Nico Rosberg beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim zu seiner 5-Sekunden-Strafe in die Boxengasse abbog, ahnte er noch nicht, dass er mehr als nur fünf Sekunden verlieren würde.

Denn sein Mercedes-Rennstall vermasselte das Absitzen der Strafe gründlich: Rosberg stand deutlich länger als nur fünf Sekunden da, ehe die Mechaniker mit dem Reifenwechsel begannen.

Mercedes-Sportchef Toto Wolff erklärt, was vorgefallen ist: „In einem so hochtechnisierten Sport wie diesem müssen wir nicht oft manuell eine Stoppuhr einsetzen. Dieses Mal lief sie nicht los.“

„Deshalb mussten wir die sichere Option ziehen, um sicherzustellen, dass Nico lange genug stand“, sagt Wolff. Und das bedeutet: Lieber länger stehen als zu kurz und damit eine weitere Bestrafung riskieren. Am Ende aber stand Rosberg gut acht Sekunden.

Wolff nimmt es auf die leichte Schulter: „So etwas passiert eben manchmal.“

Rosberg selbst hat den Stoppuhr-Zwischenfall aber bereits abgehakt. „Es fühlte sich zwar an, als würde ich eine Ewigkeit stehen, aber es war nicht frustrierend, weil ich nicht wusste, was los war“, so der Deutsche.

„Rückblickend ist es ebenfalls nicht frustrierend, denn in diesem Rennen ging wirklich so einiges schief. Das war nur ein kleiner Teil davon“, meint Rosberg. „Und unterm Strich hat es nicht mal einen Unterschied gemacht.“ Er wäre ohnehin „nur“ Vierter geworden, wie er sagt.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Deutschland
Unterveranstaltung Rennen, Sonntag
Rennstrecke Hockenheimring
Fahrer Nico Rosberg
Teams Mercedes
Artikelsorte News
Tags boxenstopp, mercedes, stoppuhr, strafe