Pat Symonds glaubt: Neues Haas-Team ist kein gutes Vorbild

Gene Haas und sein gleichnamiges Formel-1-Team feiern die ersten Punkte beim Renndebüt, doch Williams-Technikchef Pat Symonds ist nicht besonders begeistert davon.

Er glaubt: Die Formel 1 entwickelt sich in eine falsche Richtung – und daran sei das Haas F1 Team nicht unbeteiligt. Schließlich wurde der Haas VF-16 in enger Zusammenarbeit mit Ferrari entwickelt. Es handele sich daher, so Symonds, gewissermaßen um ein Kundenauto.

Bildergalerie: Haas F1 beim Formel-1-Debüt in Melbourne

„Ich denke, was Gene Haas gemacht hat, ist gut für ihn. Aber ob es auch gut ist für die Formel 1, da bin ich mir nicht so sicher“, meint Symonds.

„Es ist alles völlig legal. Doch sollte die Formel 1 diesen Weg einschlagen? Ich weiß nicht.“

 

Eine Herangehensweise wie die des Haas-Rennstalls verwässere den Begriff des Konstrukteurs in der Formel 1, sagt Symonds. Denn das US-Team habe viel bei Ferrari eingekauft (und bei Chassis-Lieferant Dallara), aber nur vergleichsweise wenig selbst produziert.

Damit kann sich Symonds nicht anfreunden: „Mir wäre lieber, die Rennserie würde wieder mehr Wert auf die Konstrukteure legen.“

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Rennserien Formel 1
Teams Williams , Haas F1 Team , Ferrari
Artikelsorte News
Tags f1, ferrari, formel 1, haas, haas f1 team, kritik, kundenauto, pat symonds