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Pedro de la Rosa über Montoyas mysteriöse "Tennis"-Verletzung 2005

Pedro de la Rosa profitierte 2005 von einer Verletzung, die sich Juan Pablo Montoya angeblich beim Tennisspielen zugezogen hatte - Der damalige Testpilot erinnert sich

Pedro de la Rosa über Montoyas mysteriöse "Tennis"-Verletzung 2005

Es ist eines der bis heute ungelösten Rätsel der Formel-1-Geschichte. In der Saison 2005 musste Juan Pablo Montoya zwei Rennen auslassen. Der McLaren-Pilot, der gerade erst frisch nach Woking gewechselt war, hatte sich offiziell beim Tennisspielen an der Schulter verletzt. Viele Insider zweifeln allerdings an dieser Geschichte und vermuten bis heute, dass Montoya sich bei etwas ganz anderem verletzt hat.

Patrick Head, der bei Williams mehrere Jahre mit Montoya zusammenarbeitete, erklärte beispielsweise vor einigen Jahren: "Er hat es immer geliebt, Motocross zu fahren, und das tat er stets nebenbei. Ich bin mir sicher, dass er irgendetwas gemacht hat, das er nicht hätte tun sollen." Pedro de la Rosa war in der Saison 2005 Testpilot bei McLaren - und damit ganz nah dran.

"Alle haben gesagt, dass er sich die Schulter gebrochen hat, als er Motorrad gefahren ist oder was auch immer. Aber es gab nie einen Beweis dafür. Mir gegenüber hat er immer beteuert, dass er Tennis gespielt hat", so der Spanier im Podcast 'Beyond the Grid'. Der heute 49-Jährige ersetzte Montoya damals in Bahrain - und in der zweiten Saisonhälfte 2006 permanent, nachdem der Kolumbianer bei McLaren rausgeflogen war.

"Als der Unfall passierte, was auch immer es war, rief [Teamchef] Ron Dennis mich an und fragte: 'Bist du bereit?' Und ich fragte: 'Bereit für was, Ron?' Und er sagte: 'Du musst Juan Pablo in Bahrain womöglich ersetzen.' Ich antwortete: 'Ja, natürlich, das ist mein Job'", erinnert sich de la Rosa zurück. Anschließend habe er sofort selbst bei Montoya angerufen.

"Wir hatten eine gute Beziehung, weil er auch Spanisch spricht", berichtet er. Er habe sich dann erkundigt, wie es Montoya gehe, weil Dennis am Telefon von einer kleinen Verletzung gesprochen habe. "Er sagte: 'Nein, Pedro. Es ist keine kleine Verletzung. Ich bin am Arsch'", verrät der Spanier und gesteht: "Ich war wirklich nervös. Die Möglichkeit, auf die ich mein ganzes Leben gewartet hatte, war plötzlich da - mit nur zwei Anrufen."

Dabei erfuhr er offiziell erst am Mittwoch vor dem Rennen in Bahrain davon, dass er im Auto sitzen würde. Denn eigentlich hätte Alexander Wurz damals fahren sollen. "Er war der Ersatzpilot, aber er war zu groß für das Auto", erklärt de la Rosa. Erst beim folgenden Rennen in Imola konnte der Österreicher Montoya ersetzen. Daher habe de la Rosa "schon lange vorher" gewusst, dass er in Bahrain im Auto sitzen würde.

"Ich denke, Alex hätte fahren müssen, aber er passte nicht ins Auto. Also sagten sie es mir erst als letztem", schmunzelt de le Rosa, den das Team lange im Dunkeln ließ. Erst am Mittwoch kam die offizielle Bestätigung, dass Montoya in Bahrain nicht fahren kann. "Ich wusste schon eine Woche vorher, dass es keine Chance gab, dass Juan Pablo auch nur laufen konnte", so de la Rosa.

"Ich flog als Ersatzpilot nach Bahrain. Ich erinnere mich, dass ich von Europa nach Dubai flog. Als ich umstieg, bekam ich einen Anruf von [Geschäftsführer] Martin Whitmarsh, der mir sagte, dass ich statt Juan Pablo fahren würde", verrät de la Rosa. Er habe am Telefon ganz überrascht getan: "'Oh wirklich? Das sind tolle Nachrichten.' Dabei wusste ich es schon, weil ich alle Informationen hatte."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann