Pierre Gasly: Wussten vorher, dass es für Tsunoda schwierig wird

Pierre Gasly glaubt, dass AlphaTauri 2022 "eine starke Paarung" haben wird - Man sei sich vorher bewusst gewesen, dass 2021 für Yuki Tsunoda schwierig werden wird

Pierre Gasly: Wussten vorher, dass es für Tsunoda schwierig wird

Yuki Tsunoda beendete seine erste Formel-1-Saison mit einem echten Highlight. Der Japaner fuhr beim Saisonfinale in Abu Dhabi auf Platz vier. Allerdings verlief sein erstes Jahr in der Königsklasse nicht immer so erfolgreich. Während Teamkollege Pierre Gasly regelmäßig punktete, brachte Tsunoda seine Ergebnisse zu selten ins Ziel.

In der WM lag Gasly am Saisonende mit 110:32 Punkten mehr als deutlich vor seinem Teamkollegen. Der Japaner gestand angesichts seiner schwankenden Leistungen im Herbst sogar selbst, dass er überrascht war, dass sein AlphaTauri-Vertrag für die Saison 2022 verlängert wurde. Doch Gasly nimmt seinen Teamkollegen in Schutz.

"Für Yuki war es natürlich nicht leicht", erinnert der Franzose und erklärt, dass der Rookie "einige harte Momente" gehabt habe. "Aber das wussten wir vor der Saison", so Gasly, der bei AlphaTauri als Platzhirsch die Nase klar vorne hatte. In 22 Qualifyings konnte er Tsunoda 21-mal schlagen. Einzige Ausnahme war das Finale in Abu Dhabi.

Dabei besteht am Speed des Japaners kein Zweifel. Den zeigte er direkt bei seinem Debüt in Bahrain, als er als Neunter in die Punkte fuhr. Allerdings passierte es ihm im Verlauf der Saison anschließend gleich dreimal, dass er in mindestens vier Rennen in Folge die Top 10 verpasste. Die fehlende Konstanz war sein größtes Problem.

Gasly glaubt allerdings, dass Tsunoda das in den Griff bekommen wird. "Ich bin mir sicher, wir werden für die nächste Saison eine starke Paarung haben. Und hoffentlich können wir den anderen Jungs das Leben dann schwerer machen", so Gasly. Die WM 2021 beendete AlphaTauri nur 13 Punkte hinter Alpine auf dem sechsten Platz.

Hätte Tsunoda auch nur ansatzweise so stark wie Gasly gepunktet, hätte man die Franzosen locker hinter sich gelassen. 2022 startet der Japaner in seine zweite Formel-1-Saison, weshalb es weniger Ausreden geben wird. Daher sollten Leistungen wie beim Finale in Abu Dhabi öfter die Regel und nicht mehr die Ausnahme sein.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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