Pirelli ohne Formel-1-Vertrag: Weshalb die Entwicklung darunter leidet

Weil Formel-1-Reifenlieferant Pirelli noch keinen gültigen Vertrag für 2017 hat, verweigert das Unternehmen den Rennställen seine Unterstützung bei der Entwicklungsarbeit für die kommende Saison.

Konkret geht es um Miniaturreifen für den Einsatz im Windkanal, mit denen die Teams die Bedingungen der Formel-1-Saison 2017 simulieren könnten.

Fotostrecke: So verändern sich die Formel-1-Autos 2017

Das ist wichtig, zumal die Reifen dann breiter sein werden als bisher und einen anderen Einfluss auf die Gesamtaerodynamik des Fahrzeugs haben werden.

Doch Pirelli gibt sich stur: „Die Windkanal-Reifen sind vorrätig“, sagt Sportchef Paul Hembery. „Wir müssen nur noch die vertraglichen Details mit dem Automobil-Weltverband klären, dann können wir die Pneus an die Teams ausgeben.“

 

Die Zurückhaltung von Pirelli hat aber noch einen weiteren Grund: Theoretisch könnten die Formel-1-Regeln für 2017 bis Ende April 2016 nochmals verändert werden.

In jedem Fall will der Formel-1-Reifenlieferant alsbald in Eigenregie auf die Strecke gehen und seine neuesten Produkte ausprobieren. „Es sieht gut aus, dass wir ein Auto erhalten werden“, meint Hembery. Noch ist aber nicht klar, von welchem Team und in welcher Spezifikation.

Mit Informationen von Roberto Chinchero

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