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Pirelli: Reifentests für die Saison 2017 liefern keine brauchbaren Daten

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Pirelli: Reifentests für die Saison 2017 liefern keine brauchbaren Daten
Autor: André Wiegold
17.09.2016, 11:08

Pirelli hat gegenüber dem Automobil-Weltverband (FIA) Zweifel über das Testprogramm der breiteren Reifen für die Saison 2017 geäußert. Da die präparierten Autos nicht genügend Anpressdruck erzeugen würden, seien die Daten nicht aussagekräftig genug.

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Mercedes AMG F1 W06 Hybrid, mit Pirelli-Reifen von 2017 und 2016
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Pascal Wehrlein, Mercedes AMG F1 W06 Hybrid, mit Pirelli-Reifen für 2017
Kimi Räikkönen, Ferrari SF15-T, mit Pirelli-Reifen für 2017

Die zehnprozentige Steigerung des Abtriebes reicht nicht aus. Die neuen Fahreuge für das Jahr 2017 werden voraussichtlich 20 Prozent mehr Anpressdruck generieren, als die Testautos.

Es ist sogar möglich, dass der Abtrieb am Ende der Saison 2017 um 40 Prozent gesteigert wird. 

Motorsport.com hat erfahren, dass sich Pirelli mit der FIA getroffen hat, um eine Lösung für das Problem zu finden. 

Pirelli-F1-Rennmanager Mario Isola sagte: "Die präparierten Fahrzeuge erzeugen noch nicht genug Anpressdruck. Die Teams arbeiten aber daran, mehr Abtrieb für die kommenden Tests zu generieren."

"Das Problem ist, dass die Reifen aufgrund des fehlenden Anpressdruckes nicht der erwarteten Belastung ausgesetzt werden. So können wir die Daten zum Verschleiß nicht richtig auswerten."

Fotostrecke: Die neuen, breiten Hinterreifen von Pirelli

Wenn die Leistung und der Abtrieb erhöht werden, würde sich der Verschleiß erhöhen. Um die benötigten Informationen zu erhalten, müsste der Anpressdruck der Autos gesteigert werden.

Mit Informationen von Jonathan Noble

 

 

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