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Pirelli und die Zandvoort-Steilkurve: Nicht viel Raum zum Handeln

Pirelli steht dank der Steilkurve von Zandvoort vor einer neuen Herausforderung, hat aber nur wenig Möglichkeiten, um sich dieser zu stellen

Pirelli und die Zandvoort-Steilkurve: Nicht viel Raum zum Handeln

Die neue Steilkurve in Zandvoort stellt Reifenhersteller Pirelli vor eine große Herausforderung. Die Zielkurve auf dem niederländischen Rennkurs, der 2020 wieder im Formel-1-Kalender stehen wird, ist mit 18 Grad doppelt so steil wie in Indianapolis. Und dort hatte Reifenhersteller Michelin 2005 so große Probleme, dass das Rennen am Ende ohne die Fahrzeuge mit jenen Pneus gestartet werden musste.

Bei Pirelli ist man sich der Herausforderung bewusst, kann aber nicht groß darauf reagieren. "Das einzige, was wir tun können, ist, mit dem Reifendruck zu reagieren", sagt Pirelli-Manager Mario Isola. Und der wird zum Rennen dadurch höher sein als auf anderen Strecken.

Denn laut Reglement ist man gezwungen, das ganze Jahr über mit derselben Konstruktion und denselben Mischungen zu fahren. "Wir können keinen Reifen für das Banking designen, und wir können auch keine Konstruktion speziell für Zandvoort designen", so Isola. "Die einzige Möglichkeit ist, die Vorschriften in Sachen Sturz und Druck zu managen."

Daten über die geplanten Veränderungen an der Strecke hat Pirelli aber schon erhalten. Die Italiener haben auch bereits erste Simulationen durchgeführt, inwiefern die Belastung durch das Banking steigt. Dabei hat man verglichen, wie die Strecke komplett eben wäre, und wie sie mit dem Banking ist.

"Aber um eine richtige Untersuchung anzustellen, brauchen wir die Simulationen der Teams", sagt Isola. "Und dann sind wir in einer Position, die Drücke festlegen zu können."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Norman Fischer