Red Bull und Force India: Auf der Strecke keine Konkurrenten in der F1

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Red Bull und Force India: Auf der Strecke keine Konkurrenten in der F1
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Petra Wiesmayer
17.05.2017, 11:46

Force India und Red Bull sind sich einig, dass beide Teams, trotz des geringen Abstands in der Punktetabelle, in der Formel 1 auf der Strecke nicht zu direkten Konkurrenten werden.

Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Pressekonferenz: Otmar Szafnauer, Sportdirektor, Force India
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10; Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10; Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10

Nach den Plätzen 4 und 5 beim Grand Prix von Spanien von Sergio Perez und Esteban Ocon ist Force India in der Konstrukteurswertung nun nur noch 19 Punkte hinter Red Bull Racing.

Sollte Force India weiter auf der Erfolgswelle schwimmen, könnte es leicht passieren, dass der Vorsprung der Bullen schmilzt. Auf der Strecke sei der Geschwindigkeitsunterschied trotzdem zu groß und Red Bull Racing auch weiterhin vorne, sagen beide Teams.

"Wir sind seit 2 oder 3 Rennen nicht mit beiden Autos ins Ziel gekommen und ich denke, sie machen einen großartigen Job", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner über Force India.

"Ich denke, dass immer noch ein signifikanter Geschwindigkeitsunterschied zwischen uns und Force India besteht. Sie machen das Beste aus den Möglichkeiten, die sich ihnen bieten und machen damit einen großartigen Job. Ich habe aber das Gefühl, dass es zwischen uns noch immer einen großen Abstand gibt."

Auf die Frage, ob es zum Problem für Red Bull Racing werden könnte, wenn weiter nicht beide Autos ins Ziel kommen, sagte Horner: "Ja, aber es passiert nicht jedes Wochenende, dass Valtteri Bottas Kimi Räikkönen abschießt..."

Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer gab zu, dass sein Team nicht wirklich eine Chance habe, Red Bull Racing zu überholen, solange man nicht mehr Tempo aus dem Auto herausholen könne.

"Wir sind jetzt, nachdem ein Viertel der Saison vorbei ist, 19 Punkte hinten", sagte er. "19 Punkte sind nicht unüberwindbar, also ist das noch immer ein Ziel und auch erreichbar."

"Um das zu schaffen, müssen wir mehr Tempo finden. Sie sind schneller als wir, sie werden uns schlagen, das ist einfach. Wenn alles so bleibt, werden sie uns schlagen."

Szafnauer glaubt auch, dass sein Team sich nicht ausruhen und denken dürfe, das Platz 4, trotz eines Vorsprungs auf Toro Rosso von 32 Punkten, sicher sei.

"Dazu ist es viel zu früh", sagte er. "Ich glaube, letztes Jahr war Williams ungefähr 60 Punkte vor uns und gegen Ende haben wir sie ganz knapp geschlagen. Das könnte uns auch passieren, also müssen wir weiter hart arbeiten und gute Änderungen vornehmen."

"Der Konkurrenzkampf ist groß. Renault macht einen guten Job, ich wäre nicht überrascht, wenn sich McLaren-Honda signifikant verbessern würde. Ich denke, dass der Williams auch etwas besser ist als unser Auto."

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Autor Jonathan Noble
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