Red Bull: Honda hofft 2020 auf weniger Probleme beim Rennstart

Obwohl Red-Bull-Honda in der vergangenen Formel-1-Saison drei Siege feiern könnte, gab es auch einige Probleme - Für 2020 versprechen die Japaner Verbesserungen

Red Bull: Honda hofft 2020 auf weniger Probleme beim Rennstart

Insgesamt war Red Bull mit dem ersten Honda-Jahr ziemlich zufrieden. Die Bullen, die 2019 erstmals mit Motoren der Japaner am Start waren, konnten im vergangenen Jahr drei Rennen gewinnen. Max Verstappen wurde zudem Dritter in der Weltmeisterschaft. Allerdings gab es auch kleinere Schwierigkeiten. Die Rennstarts zählten zum Beispiel nicht zu den Stärken des Red-Bull-Honda.

"Der Rennstart ist sehr wichtig. Wenn du auf der Pole-Position stehst, kannst du sie sehr schnell verlieren", weiß Honda-Technikchef Toyoharu Tanabe. Gegenüber 'motorsport.com' erklärt er: "Während der vergangenen Saison haben wir daran gearbeitet. [...] Wir haben versucht, uns in diesem Bereich zu verbessern. Und wir sind jetzt zuversichtlich, dass wir auch beim Start eine gute Performance haben."

In der vergangenen Saison verloren die Red-Bull-Piloten wegen durchdrehender Räder beim Start mehrfach Positionen. 2020 möchten die Japaner dieses Problem beheben. Und auch in anderen Bereichen verspricht Tanabe Fortschritte. "Es ist unser zweites Jahr mit Red Bull und unser drittes mit Toro Rosso [jetzt AlphaTauri]", erinnert er und erklärt: "Wir arbeiten immer an der Performance und der Zuverlässigkeit der Power-Unit."

Man müsse stets einen "Kompromiss" zwischen Leistung und Zuverlässigkeit eingehen. Für die Saison 2020 scheint man dabei eine gute Lösung gefunden zu haben. Tanabe erklärt selbstbewusst, dass die Wintertests in Barcelona "besser als im vergangenen Jahr" gewesen seien. Allerdings wisse man noch nicht genau, welche Fortschritte die anderen Hersteller gemacht hätten.

Positiv sei jedenfalls die enge Zusammenarbeit mit Red Bull. "Wir arbeiten eng mit Red Bull bei der Installation und beim Packaging zusammen", erklärt Tanabe. Für diesen Bereich habe man auch "mehr Zeit" also im Vorjahr gehabt. AlphaTauri-Teamchef Franz Tost betonte in diesem Zusammenhang bereits, dass man beim Einbau der Power-Unit mittlerweile viel besser dastehe als vor zwei Jahren.

"Wir haben mit den Teams sehr hart gearbeitet, um das Packaging zu verbessern", bestätigt Tanebe. Er sieht die Fortschritte allerdings mehr beim "Feintuning" und erklärt: "So groß war der Schritt eigentlich gar nicht, aber vielleicht empfinden es die Designer so." Bei Red Bull zeigt man sich währenddessen zuversichtlich, die Saison 2020 ohne Motorenstrafen absolvieren zu können.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Doppeltes Glück: Deshalb hat sich Max Verstappen für die 33 entschieden
Vorheriger Artikel

Doppeltes Glück: Deshalb hat sich Max Verstappen für die 33 entschieden

Nächster Artikel

Mark Webber: Hamilton "kompletter" und "sauberer" als Schumacher

Mark Webber: Hamilton "kompletter" und "sauberer" als Schumacher
Kommentare laden