Red-Bull-Junior Pierre Gasly: "In einem Jahr sieht alles ganz anders aus"

GP2-Titelträger Pierre Gasly hat zwar für die Formel-1-Saison 2017 kein Formel-1-Cockpit erhalten, wohl aber die Rückendeckung vom Chef des Red-Bull-Nachwuchsprogramms.

Demnach habe Helmut Marko gefallen, wie Gasly die Entscheidung über die Cockpitvergabe in der Formel 1 bei Toro Rosso weggesteckt habe, sagte Gasly im Radio RMC.

"Unsere Verhältnis zueinander hat sich in den vergangenen 2 bis 3 Monaten sogar verbessert, obwohl die Entscheidung nicht zu meinen Gunsten gefallen ist", meint Gasly.

"Helmut unterstützt und motiviert mich. Denn in der Formel 1 können sich die Dinge sehr schnell ändern."

Wie zum Beispiel in der Formel-1-Saison 2016, als Daniil Kvyat von Red Bull Racing zu Toro Rosso versetzt und Max Verstappen ins A-Team geholt wurde.

Doch Kvat darf sich 2017 noch einmal beweisen. Sehr zum Leidwesen von Gasly, der auf das Toro-Rosso-Cockpit neben Carlos Sainz Jr. spekuliert hat. Stattdessen wird er nun aber in der Super-Formula in Japan fahren.

"Man sagte mir, ich sei einfach zur falschen Zeit am richtigen Ort gewesen", erklärt Gasly. "Sie mussten Kvyat wohl noch für ein Jahr behalten. Und ich sei noch sehr jung. Sie seien zufrieden mit mir. Ich solle einfach weiter mein Bestes geben und auf meine Chance hinarbeiten."

"Sie sagten mir: In einem Jahr sieht alles ganz anders aus."

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Rennserien Formel 1 , FIA F2
Fahrer Pierre Gasly
Artikelsorte News
Tags helmut marko, red bull, toro rosso