Red Bull Racing: Abstand in Barcelona ist nicht repräsentativ

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Red Bull Racing: Abstand in Barcelona ist nicht repräsentativ
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
16.05.2017, 07:19

Teamchef Christian Horner ist nicht zufrieden mit dem Abschneiden von Red Bull Racing beim Grand Prix von Spanien in Barcelona, sieht jedoch aufstrebende Form bei seinem Team in der Formel 1 2017.

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13, überquert die Ziellinie
Christian Horner, Red Bull Racing, Teamchef
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08; Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13

"Wenn wir das Wochenende als Ganzes begreifen, haben wir definitiv Lösungen für einige unserer Probleme gefunden. Wir haben auf jeden Fall Fortschritte mit dem Auto gemacht", sagt Horner gegenüber Motorsport.com.

Die Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Daniel Ricciardo kam als 3. satte 1:15 Minuten hinter Rennsieger Lewis Hamilton ins Ziel. Red Bull Racing hat den Anschluss zur Spitze also noch nicht hergestellt.

Das hat auch Horner erkannt. Er meint: "Der Abstand nach vorn war gewaltig. Vor uns liegt also noch eine Menge Arbeit."

"Allerdings haben wir den Motor nach der Hälfte des Rennens auch heruntergedreht, um die Zuverlässigkeit nicht zu gefährden. Dieses Aggregat muss schließlich noch ein paar Veranstaltungen durchhalten."

Und immerhin habe Red Bull Racing wichtige Daten gesammelt. "Wir haben jetzt eine klare Richtung für die weitere Entwicklung des Fahrzeugs. Hoffentlich können wir bei den nächsten Rennen Kapital daraus schlagen", so der Teamchef.

"Das Schlüsselelement ist ganz klar der Umgang mit den Reifen. Da verschenken wir derzeit noch Leistung."

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