Red Bull Racing glaubt weiter an Konzept des Formel-1-Autos 2017

Red Bull betont, dass am Konzept des Formel-1-Autos von 2017 nichts falsch sei – auch wenn man hinter den großen Konkurrenten Ferrari und Mercedes hinterherhinkt.

Das Team aus Milton Keynes hat sich gegen ein kompliziertes Design für den RB13 und für eine einfachere Lösung entschieden, die das Auto auf den Geraden schnell macht.

Die Frühform der Renner war im Vergleich zu den Ferraris und Mercedes, die viel Abtrieb produzieren, aber nicht so stark – und Max Verstappen kam am Sonntag in China 45 Sekunden hinter Rennsieger Lewis Hamilton ins Ziel.

Nachdem Red Bull Racing vor der Saison neben Ferrari als größter Herausforderer von Mercedes gehandelt wurde, ist das enttäuschend.

Teamchef Christian Horner vertraut aber immer noch darauf, dass sich das Design schließlich auszahlen wird.

"Ich denke, die Philosophie, die wir verfolgt und angewendet haben, ist etwas anders als die unserer Mitbewerber und ich glaube immer noch an das Potential", sagte er auf die Frage von Motorsport.com, was in dieser Saison falsch läuft.

"Ich glaube, dass wir es noch nicht geschafft haben, die Extraleistung aus dem Auto herauszuholen, von der wir glauben, dass sie drinsteckt und die wir durch die weitere Entwicklung herausholen sollten."

"Ich ziehe meinen Hut vor Mercedes und Ferrari. Sie haben beide sehr starke Autos gebaut, ich bin aber zuversichtlich, dass wir etwas später in der Saison hoffentlich in den Kampf eingreifen können."

Es hilft Red Bull Racing auch nicht, dass Motorenpartner Renault bezüglich der Leistung ebenfalls aufholen muss, Updates etwa um die Zeit des Grand Prix von Kanada sollten aber helfen, das Team nach vorne zu bringen.

Horner meinte, dass er nicht davon ausgehe, dass Red Bull Racing vor Mitte des Jahres in den Kampf an der Spitze werde eingreifen können.

"Ich denke, dass es wahrscheinlich bis Mitte des Jahres dauern wird", sagte er. "Ich hoffe, dass unsere 2. Saisonhälfte konkurrenzfähiger wird als das 1. halbe Jahr."

"Unser Fokus liegt darauf, es Rennen für Rennen zu sehen. Wir schauen momentan nicht so sehr auf die WM-Wertung."

"Es geht mehr darum, wie wir den Rückstand verkleinern und wie schnell können wir das tun? Es ist klar, dass Lewis [Hamilton] und Seb [Vettel] momentan in den schnellsten Pakten sitzen und natürlich wollen wir ihnen so bald wie möglich Gesellschaft leisten."

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