Red Bull: Regeländerungen für 2017 sollten schnell beschlossen werden

Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner plädiert dafür, dass die Formel 1 Nägel mit Köpfen macht und die geplanten Regeländerungen für 2017 durchsetzt.

In der kommenden Woche wollen sich die Strategiegruppe und die Formel 1 Kommission treffen, um die Änderungen im Reglement für 2017 zu beschließen. Das Ziel ist, dass die Autos schneller werden und aggressiver aussehen.

Nach den ersten drei Saisonrennen 2016 stellt sich jedoch die Frage, ob diese Änderungen überhaupt nötig sind. Die Autos sind schon jetzt schneller denn je und die Rennen lassen an Spannung wenig zu wünschen übrig.

Bildergalerie: Die Optik der Autos 2017

Während Mercedes-Teamchef Toto Wolff bereits meinte, man solle alles lassen, wie es ist, betont Christian Horner, dass neue Regeln der Formel 1 guttun würden, weil sie die Hackordnung im Feld verändern und mehr Spannung für die Fans erzeugen könnten.

„Ich glaube, das die Veränderung positiv wäre“, erklärte er. „Die Autos sähen spektakulärer aus und wären für die Piloten eine größere Herausforderung zu fahren.“

„Wir würden zwar nicht bei Null anfangen, aber es wäre eine signifikante Änderung und die könnte die Hierarchie etwas durchmischen.“

 

„Die Rennen in diesem Jahr waren zwar gut, eine Neuordnung wäre aber sicher nicht schlecht.“

Ob damit die Dominanz von Mercedes ein abruptes Ende hätte, bliebe aber abzuwarten, musste auch Horner eingestehen.

„Vielleicht werden sie besser als alle anderen, eine bedeutende Änderung im Reglement verändert aber meist auch die Hierarchie.“

Bildergalerie: Red Bull Racing in der Formel 1

„Es ist unvermeidlich, dass die großen Teams alles schneller in den Griff bekommen als andere.“

„Es ist die erste bedeutende Regeländerung, der sich Mercedes in seiner aktuellen Formation gegenübersieht, aber es ist eine Herausforderung für alle.“

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