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Red Bull: Testunfall von Pierre Gasly ist "keine Katastrophe"

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Red Bull: Testunfall von Pierre Gasly ist "keine Katastrophe"
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
19.02.2019, 18:45

Weil durch den Unfall von Pierre Gasly am zweiten Formel-1-Testtag 2019 nur eine Stunde verlorenging, macht Red Bull seinem neuen Fahrer keine Vorwürfe

Nein, so willst du den ersten Tag im Red-Bull-Cockpit nicht beenden. Doch genau das ist Pierre Gasly passiert: Der Formel-1-Fahrer flog am zweiten Tag der Wintertests 2019 gut eine Stunde vor Schluss von der Bahn und hinein in die Streckenbegrenzung. Damit war der Red-Bull-Tag vorzeitig vorbei, der neue RB15 vor allem im Heckbereich stark beschädigt. Doch das Team macht Gasly deshalb keine Vorwürfe.

Guillaume Rocquelin als leitender Renningenieur meint: "So was passiert. Natürlich ist Pierre nicht stolz darauf, aber es ist auch keine Katastrophe." Gasly selbst bewertet den Zwischenfall ähnlich nüchtern: "Ich habe das Heck verloren. Und dann kann man nicht mehr viel tun." Zuvor habe er versucht, sein neues Dienstauto ans Limit zu bewegen. "Man spielt damit", erklärt er. "Ich bin auf's Gas gegangen und leider habe ich das Auto dann außer Kontrolle verloren."

Ansonsten habe Gasly laut Rocquelin einen "guten ersten Tag" im Red Bull RB15 gehabt. "Das Ziel für den Vormittag war, möglichst viele Kilometer abzuspulen, damit er ein Gefühl für das Fahrzeug bekommt und die Reifen austesten kann." Diese Vorgabe setzte Gasly um: In insgesamt 92 Runden auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona legte er knapp 430 Kilometer zurück, also fast eineinhalb Renndistanzen. Aber: Ferrari schaffte mit Charles Leclerc im gleichen Zeitraum fast genau eine komplette Grand-Prix-Distanz mehr.

Allerdings lag der Fokus bei Red Bull am Nachmittag auch nicht mehr auf Dauerläufen, wie Rocquelin betont: "Wir haben umgestellt auf das Datensammeln und sind nur kurze Versuche gefahren." Man habe die üblichen Routinechecks mit einem neuen Fahrzeug durchgeführt.

Und zumindest Gasly hatte seinen Spaß dabei: Sein erster Einsatztag als Red-Bull-Stammpilot sei für ihn "echt positiv" gewesen, erklärt er. "Für mich war es wichtig, mich an das Auto zu gewöhnen. Das haben wir geschafft. Und wir spüren, dass es wirklich gutes Potenzial gibt. Wir müssen unser Paket noch besser verstehen, aber die erste Rückmeldung ist gut." In Zahlen übersetzt: Mit 1,567 Sekunden Rückstand belegte Gasly den siebten Tagesrang unter 13 Piloten .

Auf den neuen Honda-Antrieb, den Red Bull bei den Wintertests 2019 erstmals verwendet, gingen weder Gasly noch Rocquelin dezidiert in ihren Äußerungen ein . Der Motor hatte sich am zweiten Testtag aber zumindest auch nicht negativ bemerkbar gemacht.

Mit Bildmaterial von LAT.

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