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Red Bull zeigt Design für Formel-1-Saison 2016

Den neuen Red Bull RB12 gibt es erst am Montag in Barcelona zu sehen, doch in London wurde vorab schon mal das Design für die neue Saison vorgestellt.

Red Bull zeigt Design für Formel-1-Saison 2016
Design Red Bull Racing 2016
Daniel Ricciardo, Daniil Kvyat, Red Bull Racing
Daniel Ricciardo, Daniil Kvyat, Red Bull Racing
Design Red Bull Racing 2016
Design Red Bull Racing 2016

Das viermalige Formel-1-Weltmeisterteam Red Bull hat am Mittwoch das Design präsentiert, mit dem Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat die Saison 2016 bestreiten werden. Grundfarbe ist weiterhin Blau, allerdings dunkler als zu Zeiten, in denen man noch mit Titelsponsor Infiniti zusammenarbeite. Auf den Seitenkästen prangen nun statt der Logos von Infiniti groß die Logos von Red Bull.

Fotos: Das Red-Bull-Design für die Formel-1-Saison 2016

Die Präsentation in London diente lediglich der Vorstellung der neuen Farben am Vorjahresmodell RB11. Die eigentliche Enthüllung des von einem verkappten Renault-Motor mit dem Namen TAG Heuer angetriebenen RB12 erfolgt am kommenden Montag in Barcelona anlässlich des Auftakts der Wintertestfahrten.

Ungeachtet der Grabenkämpfe mit Renault im Verlauf der Saison 2015 und der Tatsache, dass die Franzosen nun nicht mehr unter dem eigenen Namen die Motoren für Red Bull liefern, hatte Helmut Marko, seines Zeichens Red-Bull-Motorsportberater, vor wenigen Tagen verlauten lassen: „Wenn Renault clever wäre, würden sie alles auf uns setzen.“

Vom neuen Renault-Werksteam, das aus dem Lotus-Rennstall hervorgegangen ist, hat Marko keine sonderlich hohe Meinung. „Mit diesem Team und diesen Fahrern werden sie überhaupt nichts erreichen“, so der süffisante Kommentar des 72-jährigen Österreichers gegenüber Salzburger Nachrichten.

Zum Zeitpunkt, als Marko seine Bemerkung abgab, stand noch nicht fest, dass Pastor Maldonado im Zuge der Übernahme des Lotus-Teams durch Renault von Kevin Magnussen ersetzt wird. Die Verpflichtung von Formel-1-Rookie Jolyon Palmer war indes bereits bekanntgegeben worden.

Renault-Motorenchef Remi Taffin kann über Markos Bemerkungen nur lächeln: „Wenn ich Doktor Marko wäre, würde ich genau das gleiche sagen. Er hat sein Team. Für dieses will er das Beste. Er will gewinnen. Es hätte mich wirklich überrascht, wenn er das Gegenteil gesagt hätte, aber das ist nur meine persönliche Meinung.“

Im Zusammenhang mit der neuen Partnerschaft mit Namensgeber TAG Heuer erhalten die an Red Bull gelieferten Renault-Motoren ein Upgrade, für das Mario Illien verantwortlich zeichnet.

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