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Red Bulls neue Aufhängung: So will man auf Mercedes aufholen

Um Mercedes' Vorteil in den langsamen Kurven verschwinden zu lassen, hat Red Bull ein neues Aufhängungskonzept entwickelt

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Red Bulls neue Aufhängung: So will man auf Mercedes aufholen

Mercedes hat mit seinem DAS-System die Aufmerksamkeit in der ersten Testwoche auf sich gezogen, aber natürlich sind die Silberpfeile nicht das einzige Team, das in dieser Woche mit Innovationen aufwartet. Red Bull hat etwa große Veränderungen an seiner Vorderradaufhängung vorgenommen, um das Defizit in langsamen Kurven gegenüber Mercedes zu verringern.

"Mercedes war im vergangenen Jahr gut in langsamen Kurven. Das ist ein Bereich, den wir verbessern mussten", sagt Teamchef Christian Horner. "Ich denke, wir haben Fortschritte gemacht. Aber natürlich ist das nur der Startpunkt, und das Auto wird sich ab diesem Zeitpunkt noch entwickeln."

Es gibt einige offensichtliche Neuerungen am Red Bull, doch die Veränderungen an der Aufhängung sind etwas mehr versteckt. Der RB15 aus dem Vorjahr hatte eine Multilink-Lösung bei den oberen Streben. Viele dachten, dass das Team die Idee verworfen hat, als der neue RB16 ohne vorgestellt wurde.

RB15-Aufhängung

Die Multilink-Lösung vom RB15 (Bild) ist nun nach unten gewandert

Foto: Giorgio Piola

Doch ein Blick auf das Auto in Barcelona zeigt, dass Red Bull das Konzept nur umgedreht hat und den Multilink bei den unteren Streben benutzt. Zudem besitzt der vordere Teil der unteren Strebe seine eigene Neuerung: Er ist nicht nur extrem weit oben am Chassis montiert und gibt Red Bull die Möglichkeit, die Unterseite der vorderen Crashstruktur etwas zu verschlanken, er ist auch das einzige Element, der durch die Struktur zur anderen Seite des Fahrzeugs geht (Bild oben).

Die Designer haben auch ein Auge auf die Vorderseite der oberen Strebe gelegt, die nun eine Verkleidung besitzt, die ähnlich wie ein Cricket-Schläger aussieht (oberes Bild, links). Das hat man sonst eher am Heck der Autos gesehen - eine geometrische Anomalie, die zu aerodynamischen Zwecken genutzt wird.

Der Vorteil ist neben einer Gewichtsreduktion, dass es dabei hilft, den Luftstrom nach unten Richtung Unterboden und Windabweiser zu leiten, um den Fluss um die Seitenkästen zu verbessern.

Weitere Bilder zum Red Bull RB16:

Red Bull Racing RB16 Detail

Red Bull Racing RB16 Detail

Foto: Giorgio Piola

Die Chassisfront des RB16 ist ebenfalls anders - nicht nur bei der Aufhängung, sondern auch in der Form, damit der S-Duct von der Überarbeitung profitieren kann.

Red Bull RB15 front suspension layout

Red Bull RB15 front suspension layout

Foto: Giorgio Piola

Zum Vergleich ist hier die Chassisfront aus dem Vorjahr.

Red Bull RB15 front suspension bracket

Red Bull RB15 front suspension bracket

Foto: Giorgio Piola

Red Bull setzt weiter auf eine Pushrod-Lösung der vergangenen Saison. Diese sorgt für größere Komplexität bei der Set-up-Arbeit und gibt den Fahrern eine steile Lernkurve vor.

Red Bull Racing RB16 rear suspension

Red Bull Racing RB16 rear suspension

Foto: Giorgio Piola

Auch das hintere Design ist neu mit einer deutlich höherne Erweiterung (3), einer höheren unteren Strebe (1), die mehr im Zentrum des Rades liegt. Dadurch gleicht man diese auch an die Verkleidung der Antriebswelle (2) an, damit sie besser zusammenarbeiten können.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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