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Renault: 2019 hat die "treibende Kraft" gefehlt

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul erklärt, warum die Saison 2019 eine Enttäuschung war und wie sein Team 2020 besser werden soll - Umstrukturierung soll helfen

Renault: 2019 hat die "treibende Kraft" gefehlt

Das Renault-Team erlebte eine ernüchternde Formel-1-Saison 2019. Das blieb nicht ohne Folgen. Die französische Werksmannschaft strukturierte nach misslungenen Upgrades intern um. Es habe eine "treibende Kraft" in der technischen Entwicklung gefehlt.

Besonders der Heim-Grand-Prix in Frankreich war für die Mannschaft eine Enttäuschung. Von dem umfassenden Upgrade hatte man sich deutlich mehr erhofft. Jedoch blieb der Performance-Schritt aus und Renault kämpfte nicht um WM-Rang vier sondern gegen Saisonende mit Toro Rosso um WM-Rang fünf.

Dadurch wurde das Team intern aufgerüttelt, eine Durchleuchtung der Organisation fand statt. Dabei kam man zu dem Schluss, dass eine Restrukturierung notwendig sei. Ex-McLaren-Mann Pat Fry wurde angeheuert. Für Cyril Abiteboul der richtige Schritt.

"Es sieht so aus, als hätte uns in der technischen Führung des Teams etwas gefehlt - die Fähigkeit, all unsere Ressourcen zu bündeln", analysiert der Renault-Teamchef gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Bei 750 Angestellten in Enstone und einem Investment von 15 Millionen US-Dollar sei das nicht so einfach.

"All das muss von einer bestimmten Kraft angetrieben werden. Und das hat gefehlt. Wir hatten Schwachstellen in der technischen Führung. Das hat zu der Einstellung von Pat geführt." Technikchef Nick Chester musste das Team hingegen verlassen, auch Aerodynamik-Leiter Peter Machin verließ das Team. Mit Dirk de Beer holte sich Renault einen neuen Aero-Chef.

Abiteboul sieht aber nicht nur im Personal den Grund für die unterdurchschnittliche Leistung 2019. Es haben "viele Faktoren" dazu beigetragen. "Ich denke, in der ersten Saisonhälfte hatten wir ein ordentliches Auto. Aber das war nicht sehr offensichtlich, weil wir es nicht hinbekommen haben, damit auch Resultate und Punkte einzufahren", analysiert Abiteboul.

Konkret zählt er dafür drei Gründe auf: Zuverlässigkeit, Motor und die Durchführung an der Strecke - von den Boxenstopps über die Strategie. Auch die Fahrer nimmt er in die Verantwortung. "Besonders Daniel musste sich erst ans Auto gewöhnen. Das hat uns leider ein paar Punkte gekostet, als wir noch gut in Form waren."

Die Schwierigkeiten beim Heimrennen in Frankreich waren der enttäuschende Höhepunkt und habe die Probleme mit dem Konzept des Wagens verdeutlicht. Diese Schwierigkeiten konnten während der Saison nicht mehr behoben werden, weshalb Renault immer mehr Boden auf McLaren verloren hat.

"Als wir den nächsten Schritt mit dem Auto machen wollten, hat es nicht wirklich funktioniert. Wir haben dann herausgefunden, dass wir in der Entwicklung limitiert sind, aufgrund unserer Grundsatzphilosophie." Das sei die Geschichte der zweiten Saisonhälfte gewesen.

"Das war schwierig, weil wir von anderen Teams in der Entwicklung überholt wurden." Für 2020 hat Abiteboul einige Lehren aus der abgelaufenen Saison mitgenommen. Renault müsse zu Saisonbeginn Chancen besser nutzen, und sich gleichzeitig auf langfristige Ziele fokussieren.

"Es geht darum, nicht die beste Pace zu haben, sondern ein robustes Paket, das zuverlässig ist. Gleichzeitig ein Team und Fahrer zu haben, die bereit sind, das Potenzial aus dem Auto herauszuholen." Bis 2021 will Renault den Anschluss an die Spitze geschafft haben.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer