Renault bestätigt werksseitige Rückkehr in die Formel 1

Die Spekulationen haben ein Ende: Der französische Automobilhersteller Renault hat die Übernahme des Lotus-Rennstalls bestätigt und kehrt damit werksseitig in die Formel 1 zurück.

„Wir hatten zwei Optionen“, sagt Renault-Chef Carlos Ghosn. „Entweder wir würden zu einhundert Prozent wieder einsteigen oder uns zurückziehen. Und nach einer detaillierten Analyse habe ich entschieden, dass Renault ab 2016 in der Formel 1 sein wird.“

Den Ausschlag hätten die Hauptanteilseigner der Formel 1 gegeben. „Sie haben uns das Vertrauen verschafft, dass wir diese neue Herausforderung annehmen können“, meint Ghosn, der betont: „Unser Ziel ist der Sieg, auch wenn das seine Zeit brauchen wird.“

Der Vertrag zur Übernahme des Lotus-Rennstalls wurde am Donnerstag unterschrieben. Im Januar 2016 will die Marke weitere Details zum Formel-1-Programm verkünden.

Renault war bereits von 1977 bis 1985 und erneut von 2002 bis 2009 mit einem Werksteam in der Formel 1 vertreten.

Zu den größten Erfolgen zählen die WM-Titelgewinne mit dem heutigen McLaren-Fahrer Fernando Alonso in den Jahren 2005 und 2006.

Alonso ist mit 17 Siegen und 24 weiteren Podestplätzen sowie 16 Pole-Positions und zehn schnellsten Runden aus 105 Grands Prix der erfolgreichste Renault-Werksfahrer in der Formel 1.

Er trat 2003 bis 2006 und 2008 bis 2009 für die Marke an. Niemand fuhr mehr Formel-1-Rennen für Renault.

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